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Lkw-Kontrollen für fairen Wettbewerb: BALM und BGL verschärfen Maßnahmen

21.08.2023 13:50 Uhr | Lesezeit: 2 min
Zwei Beamte winken bei einer Kontrolle einen Lkw aus dem Verkehr
Mehr Verkehrskontrollen im Straßengüterverkehr könnten zu einer faireren Wettbewerbsgerechtigkeit führen, meinen das BALM und der BGL (Symbolbild)
© Foto: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), Köln

Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung und das Bundesamt für Logistik und Mobilität wollen mehr Kontrollen in Bezug auf Wettbewerbsgerechtigkeit und Schwarzarbeit.

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Die sozialen, wettbewerblichen und verkehrssicherheitsrelevanten Aspekte im Straßengüterverkehr sollen eingehalten werden, weshalb der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) zusammen mit Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) mehr Verkehrskontrollen im Straßengüterverkehr fordern.

Mehr Wettbewerbsgerechtigkeit durch BALM-Verkehrskontrollen

"Angesichts der öffentlichen Diskussion um faire Arbeitsbedingungen im Transportgewerbe steht das BALM für die konsequente Verfolgung und Ahndung entsprechender Verstöße im Rahmen seiner gesetzlichen Zuständigkeiten", heißt es in der gemeinsamen Forderung. Bei Verkehrskontrollen im bundesdeutschen Fernstraßennetz sowie gezielten Schwerpunktkontrollen festgestellte Zuwiderhandlungen, insbesondere gegen die Vorschriften über die Lenk- und Ruhezeiten, will das BALM allesamt zur Anzeige bringen und führt die entsprechenden Bußgeldverfahren durch.


"Mit unseren Kontrollen stehen wir für einen fairen Wettbewerb in der Logistikbranche."

Christian Hoffmann, Präsident des BALM


BGL gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Im Rahmen des bundesweiten Bündnisses gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe will sich der BGL intensiv gegen Wettbewerbsverzerrungen durch Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung einsetzen sowie für das Einhalten der erforderlichen sozialen Standards zugunsten der Fahrer. Gerade die aktuellen Ereignisse zeigen, wie wichtig ein enger Austausch sowie ein Zusammenwirken der Überwachungsbehörden im betreffenden Bündnis sind.


"Wenn alle Auftraggeber mittelständische deutsche Transportunternehmen einsetzen würden, gäbe es keine Situation wie in Gräfenhausen. Wir treten für faire Transportpreise, faire Fahrerlöhne und ein faires Miteinander ein."

Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung


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