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Trailer nach Maß – auch in Großserie

Mehr als 150 Trailer aus Triptis sind für L.I.T und die Tochterfirmen aktuell im Einsatz, darunter 8 Kippmulden, 15 Containerchassis und 30 ADR-Chassis. Spezifisch mit dem Konstrukteur wurden die Wunschtrailer für das Braker Unternehmen geplant
© Foto: Fliegl

Individuelle Ausstattung und Serienproduktion schließen sich nicht aus. Fliegl zeigt dies am Beispiel der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Logistikunternehmen L.I.T AG aus Brake.


Datum:
05.03.2022
Autor:
Gerfried Vogt-Möbs
Lesezeit: 
5 min
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Brake/Triptis. Seit mehr als 30 Jahren ist die L.I.T AG im Logistikgeschäft, an 66 Standorten in 14 Ländern sorgen 3000 Mitarbeiter für reibungslosen Transportablauf. Mit 1100 Lkw, 3000 Wechselbrücken und etwa 1000 eigenen Aufliegern ist das Unternehmen europaweit unterwegs.  Im Zuge der Gigaliner-Einführung vor etwa fünf Jahren wurde L.I.T auf Fliegl aufmerksam, da in Triptis die Dollys für den Langzug gebaut wurden. Was mit kleineren Bestellungen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Zusammenarbeit, die sogar zu gemeinsamen Optimierungen der Trailer führte.

Arwed Butterweck, Leiter der L.I.T-Niederlassung in Baunatal, weiß, welche Fahrzeuge im Fuhrpark benötigt werden. Er löst Bestellungen für Dutzende oder gar hundert neue Trailer aus. Sein Kollege Sebastian Dreblow in Brake ist verantwortlich für das Trailermanagement und derjenige, der als Kfz-Techniker-Meister Kritik übt, wenn das Material nicht stimmt. „Die anderen Hersteller bauen von der Stange und bewegen sich nicht, wenn man besondere Wünsche hat. Gerade in der Massenproduktion ist es schwierig, Prozesse zu ändern oder ein Produkt anzupassen“, sagt Butterweck. Doch genau das ist nötig, denn jeder Kunde hat spezielle Anforderungen an das Fahrzeug. Da passt es, dass sich Helmut Fliegl den Ruf erarbeitet hat, individuell auf Kundenanforderungen einzugehen.

Gemeinsam Lösungen erarbeiten

Butterweck und Dreblow kennen ihren Fuhrpark, ihre Kunden und die jeweiligen Verladesituationen. „Uns waren Details wichtig, daher haben wir uns mit Helmut Fliegl und seinen Konstrukteuren an einen Tisch gesetzt und ganz spezifisch unseren Wunschtrailer geplant“, berichtet Dreblow. So machte L.I.T die Erfahrung, dass es bei den England-Verkehren während der RoRo-Verladung im Hafen öfter zu Beschädigungen an der Trailerfront kommt. Die Lösung war eine zusätzliche Gleitplatte, sie schützt nun vor Anfahrschäden. Auch die Versorgungsanschlüsse sind jetzt durch ein Blech geschützt. Verstärkungen am Außenrahmen sowie verschweißte Palettenanschläge sorgen ebenfalls für Schutz und Stabilität. „Auch der I-Lock-Türverschluss ist eine super Sache, ebenso wie der robuste Dachholm“, so Butterweck. Auch das Blitzverdeck funktioniere „tiptop“, an einer Stelle gab es jedoch Verbesserungspotenzial: „Die Planenöffnung an der unteren Front haben wir ändern lassen, damit kein Wind hineinwehen kann.“ Kurze Dienstwege, ein gutes Team, das gute Produkte baut, zuverlässig und schnell liefert – auch in der derzeit angespannten Material- und Personalsituation. All das resultiert in regelmäßigen Aufträgen und großen Stückzahlen: Mehr als 150 Trailer aus Triptis sind für L.I.T und die Tochterfirmen mittlerweile im Einsatz, darunter 8 Kippmulden, 15 Containerchassis und 30 ADR-Chassis.

Auch Folgekosten entscheiden

Inklusive der Fahrzeuge von Tochterfirmen legt der L.I.T.-Fuhrpark pro Woche gut 1,2 Millionen Kilometer zurück. „Neben den direkten Betriebskosten spielen natürlich auch die Folgekosten eine Rolle“, sagt Sebastian Dreblow. Neben dem üblichen Verschleiß kann Dreblow keine nennenswerten Schäden erkennen. Bei so vielen Fahrzeugen aus Triptis lag es auf der Hand, Fliegl Servicepartner zu werden. An zwei L.I.T.-Standorten, in Baunatal und Bremen, können ab sofort Fliegl-Trailer auch für Fremdkunden gewartet werden.

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