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Unternehmensfinanzierung: Wieder mit Thema Zinssicherung beschäftigen

Die Kosten bei der Unternehmensfinanzierung könnten demnächst steigen, warnen Experten (Symbolbild)
© Foto: eyetronic/stock.adobe.com

Ein für Unternehmensfinanzierungen wichtiger Indikator ist im Steigen begriffen, nach Jahren der Niedrigzinsen sollte man sich also wieder mit dem Thema Zinssicherung befassen.


Datum:
22.07.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
3 min
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Das Münchner Unternehmen FCF Fox Corporate Finance warnt vor steigenden Kosten bei der Unternehmensfinanzierung und weist in diesem Zusammenhang auf den Anstieg des Drei-Monats Euribor (3M-Euribor, die Abkürzung Euribor steht für „Euro Interbank Offered Rate“) hin. Dieser Indikator für Unternehmensfinanzierungen habe am 15. Juli 2022 die Null-Linie nach oben überschritten und bewege sich nun zum ersten Mal seit über sieben Jahren wieder im positiven Bereich, so FCF Fox Corporate Finance, ein Investment-Bank und Finanzierungsspezialist für börsennotierte und private Unternehmen des Mittelstands im deutschsprachigen Raum.

Zwar sei die Situation aktuell bei einem 3M-Eeuribor-Stand von 0,13 Prozent „sicherlich noch nicht kritisch“, jedoch müsse von weiter steigenden Zinsen ausgegangen werden. In der Regel berechne sich der Zins von variablen Unternehmenskrediten aus der Summe des Referenz-Zinssatzes (z.B. 3M-Euribor) und der Risikomarge der Bank. Der Anstieg des 3M-Euribor bedeute für Unternehmen, dass „beim nächsten Zinsfixing ihrer variablen Darlehen der zu zahlende Zins steigt“, so FCF Fox Corporate Finance.

„Mittels einer Zinssicherung – zum Beispiel Cap oder Swap – können die Auswirkungen eventuell noch höher steigender Zinsen zumindest abgemildert werden. Unternehmen sind daher gut beraten, sich nach Jahren der Niedrigzinsen wieder mit dem Thema der Zinssicherung zu beschäftigen“, sagte daher Kai Frömert, Finanzierungsexperte bei FCF. (tb)

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