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Europaparlament stimmt für Strafzettel ohne Grenzen

Wer sich künftig im Ausland nicht an die Verkehrsregeln hält, für den kann es nach der Rückkehr teuer werden
© Foto: imago/Sebastian Geisler

Je nach Mitgliedsstaat müssen Urlauber mit härteren Strafen rechnen als in Deutschland


Datum:
06.07.2011
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Brüssel/Berlin/Straßburg. Deutsche Autofahrer müssen bei Verkehrsverstößen im Ausland künftig mit einem Knöllchen im Briefkasten rechnen. Das Europaparlament stimmte am Mittwoch in Straßburg für die Versendung von Strafzetteln über die innereuropäischen Grenzen hinweg. Je nach Land können Verstöße dann erheblich teurer werden als in Deutschland.

Promillegrenzen

Autofahren nach einem Glas Wein oder Bier wird nicht in allen EU-Staaten toleriert. In Estland, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn gilt eine strikte Null-Promille-Grenze. In Norwegen, Polen und Schweden werden ab 0,2 Promille Geldbußen verhängt. In Deutschland gelten 0,5 Promille als Grenze. Nur Großbritannien, Irland und Malta lassen noch bis zu 0,8 Promille durchgehen. Irland will seine Grenze demnächst auf 0,5 Promille senken.

Rotlichtverstöße

Rote Ampeln sollte man besser nicht in Norwegen übersehen, denn das kostet 670 Euro. In Schweden geht die Rechnung bei 320 Euro los, Ungarn kassiert bis zu 370 Euro. In Deutschland schlägt die Verkehrssünde mit 90 bis 320 Euro zu Buche.

Geschwindigkeitsüberschreitungen

Wer in Großbritannien aufs Gaspedal drückt, braucht ein dickes Konto. Ab 50 Kilometer über dem Tempolimit werden bis zu 2900 Euro fällig. Österreich kassiert bis zu 2180 Euro, Estland bis 770 Euro, die Schweiz ab 690 Euro. In Deutschland sind es ab 240 Euro.

Telefonieren am Steuer

Das Mobiltelefon im Auto haben vor allem die Spanier auf dem Kieker: Bußen beginnen bei 200 Euro. Auch die Italiener verstehen beim "telefonino" wenig Spaß und kassieren ab 150 Euro. Der Nachbar Niederlande verlangt 180 Euro. In Deutschland sind es 40 Euro. (dpa) 

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