Anwaltliche Vorprüfung: Was bei kostenlosen Angeboten zu prüfen ist

13.05.2026 14:33 Uhr | Lesezeit: 1 min
Detailaufnahme der Hand einer Geschäftsfrau, die durch eine Lupe auf ein Vertragsdokument schaut
Für eine kostenlose Vorprüfung ist nach einem Erstgespräch ein Mandatsvertrag nötig, damit der Anwalt weitergehende Dokumente erhalten darf. Allerdings können sich im Vertrag Klauseln verstecken, die zu Kosten führen. Vor Abschluss lohnt sich daher für Unternehmen ein genauer Check (Symbolbild)
© Foto: Andrey Popov/iStockphoto/Getty Images Plus

Anwaltskanzleien werben auf ihren Webseiten oft mit einer kostenlosen Vorprüfung. Hier sollte man genau hinschauen, was noch kostenlos ist und was kostenpflichtig, empfiehlt Rechtsanwalt Axel Salzmann im VerkehrsRundschau-Rechtsblog. Entscheidend ist der Blick in den Mandatsvertrag.

„Kostenlose Vorprüfung“, dieser oder ähnliche Hinweise finden sich auf einigen Webseiten von Anwaltskanzleien. Gegen eine unverbindliche Ersteinschätzung von rechtlichen Problemfällen spricht weder für Unternehmen noch für Verbraucher etwas. Allerdings sollte man dabei auf einige Punkte achten, denn der Teufel kann im Detail stecken, wie Rechtsanwalt Axel Salzmann im aktuellen Rechtsblog der VerkehrsRundschau an einem Beispiel ausführt.

Typischer Ablauf einer kostenlosen Vorprüfung

Oft folgt auf die Zusendung erster Daten durch Unternehmer oder Verbraucher ein erstes Telefonat zur Vorabklärung. Bei diesem wird der Fall dann abstrakt erörtert.

Damit die Kanzlei den Fall genauer bewerten kann, braucht sie aber genauere Informationen, so Salzmann. Dafür muss ein Mandatsvertrag geschlossen werden.

Mandatsvertrag mit möglichen Kostenfolgen

Entscheidend ist, was in diesem Mandatsvertrag steht, erklärt Salzmann weiter. Bevor das Unternehmen den Vertrag unterschreibt, sollte es also genau prüfen, ob und wann die Kanzlei beziehungsweise der Anwalt kostenpflichtig tätig wird.

Denn gewisse Formulierungen erlauben dem Anwalt, nach der Vorprüfung tätig zu werden, so dass dann Kosten entstehen. Eine Checkliste könne hier helfen, verschiedene Details genauer unter die Lupe zu nehmen, hebt Salzmann unter anderem hervor.

Weiterführende Informationen im Rechtsblog

Abonnenten erfahren im Profiportal VRplus:

  • Wie man als Transport- und Logistikunternehmen vorgehen sollte, um böse Überraschungen zu vermeiden,
  • welche Fragen man gegenchecken sollte,
  • was es sonst noch zu beachten gibt, sowie
  • wie ein Urteil zum Thema „irreführende Werbung“ im Zusammenhang mit dem Thema entschieden hat.

Auf VRplus können Abonnenten den Blog direkt frei lesen.

HASHTAG


#Recht

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.