Auffahrunfall, Lkw

Symbolfoto: Ein Lkw-Fahrer verursachte letztes Jahr einen schweren Unfall und steht ab kommenden Donnerstag, 26. August, vor Gericht

©Oliver Mehlis/dpa/picture-alliance

Prozess gegen Lkw-Fahrer - Unfall mit vier Toten auf A44 in Ostwestfalen

Der 34-Jährige war im September 2020 ungebremst aus ein Stauende aufgefahren – vier Menschen starben.

Paderborn. Rund ein Jahr nach dem Unfall mit vier Toten auf der Autobahn 44 bei Lichtenau in Ostwestfalen muss sich ein Lastwagenfahrer vor Gericht verantworten. Am Donnerstag beginnt die Verhandlung am Amtsgericht Paderborn. Angeklagt sei ein heute 34-jähriger Lastwagenfahrer, sagte der Direktor des Amtsgerichts am Montag, 23. August, der Deutschen Presse-Agentur.

Der Rumäne war mit seinem Fahrzeug am 11. September 2020 ungebremst auf ein Stauende aufgefahren. In einem Kleinbus aus Rumänien starben vier Menschen, darunter drei Frauen, im Alter zwischen 27 und 48 Jahren. Ein 40-Jähriger überlebte. Ein weiterer Lastwagenfahrer wurde schwer verletzt.

Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung. Sollte der Mann verurteilt werden, droht ihm laut Strafgesetzbuch eine Strafe von bis zu fünf Jahren Haft.

Zuvor hatte die „Neue Westfälische“ über den anstehenden Prozess berichtet. (ste/dpa)

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