VDA rechnet mit größerem Stellenabbau

13.05.2026 07:55 Uhr | Lesezeit: 2 min
Bosch_Fertigung_Brennstoffzelle
Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten sowie eine überbordende Bürokratie machen der Industrie zu schaffen
© Foto: Bosch

Der Stellenverlust ist der Automobilindustrie werde noch größer ausfallen als bislang angenommen, warnt der VDA, der auf eine gravierende Standortkrise verweist.

Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit einem zusätzlichen massiven Stellenabbau in der Autoindustrie. „Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen, also etwa 35.000 Arbeitsplätze mehr als bisher angenommen“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Davon seien von 2019 bis 2025 schon 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, sagte Müller weiter. Ursprünglich war laut VDA der Abbau von 190.000 Arbeitsplätzen im Zeitkorridor von 2019 bis 2035 vorhergesagt worden.

VDA sieht eine anhaltende Standortkrise

„Betroffen sind insbesondere die Zulieferbetriebe, weil auf dem Weg vom Verbrennermotor zur Elektromobilität gerade in der Zulieferindustrie viele Arbeitsplätze verloren gehen werden“, erklärte die VDA-Chefin. Als Ursache für die negative Entwicklung nannte Müller aber auch „eine gravierende und anhaltende Standortkrise“ in Deutschland und Europa. „Und die Bedingungen verschlechtern sich zusehends. Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie – die Liste der Herausforderung ließe sich fortführen“, sagte sie.


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