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Mit modulare Technologien von Jacobs weniger Nfz-Emissionen

Modularität hilft: Verwendet der Motor eine High Power Density (HPD) Motorbremse mit entsprechender Kipphebelbremse, kann auch die Zylinderdeaktivierung integriert werden. HPD ist mit einer Standard- Dekompressionsbremse kombinierbar; man kann zwischen beiden Systemen wählen da sie die gleiche Basis-Hardware verwenden.
© Foto: Jacobs

Motorverzögerungs- und Zylinderdeaktivierungs-Technik sind Schlüssel bei der Einhaltung der künftigen globalen Emissionsstandards. Jacobs ist bekannt für seine Motorbremsen, darüber hinaus entwickelt das US-Unternehmen neue und effektive Ventilsteuerungstechnologien, die die Motorleistung erhöhen, Emissionen reduzieren und den Kraftstoffverbrauch von Nutzfahrzeugen mit herkömmlichen und alternativen Kraftstoffen verbessern.


Datum:
22.07.2022
Autor:
Gerfried Vogt-Möbs
Lesezeit: 
6 min
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Die Emissionstechnologien von Jacobs sind nahtlos in den Ventiltrieb integriert und nutzen technisch bewährte und kostengünstige Lösungen. Die Zylinderdeaktivierung (CDA) etwa kann einen Sechszylinder- motor in einen Dreizylindermotor– und weniger –verwandeln, wodurch der Kraftstoffverbrauch gesenkt und das Nachbehandlungssystem heiß gehalten wird. Selbst wenn der Motor im Schwachlastbetrieb läuft,werden die hohen Nachbehandlungstemperaturen aufrechterhalten. CDA optimiert den Kraftstoffverbrauch, da die Zylinder, die noch in Betrieb sind, stärker belastet werden, während die abgeschalteten Zylinder nicht mit Kraftstoff versorgt werden.

Langlebiges System mit Optionen

Außerdem ist das System für die gesamte Lebensdauer des Motors ausgelegt, im Gegensatz zu anderen Abgastechnologien, die ersetzt oder gewartet werden müssen. Um die Zylinderabschaltung weiter zu optimieren, kooperiert Jacobs seit 2019 mit Tula Technology Inc., einem kalifornischen Spezialisten für Mobilitätssteuerungen. Tula wird sich als Co-Aussteller gemeinsam mit Jacobs auf der IAA Transportation präsentieren. Die Kombination von Tula's Dynamic Skip Fire (DSF) Steuerungsalgorithmen mit der CDA-Technologie bewirkt, dass Entscheidungen darüber, welche Zylinder deaktiviert werden sollen, auf individueller Basis und bei jeder Motorumdrehung getroffen werden, um die Drehmoment- anforderungen bestmöglich zu erfüllen und Vibrationen zu vermeiden.

Einfach integrierbar und zukunftssicher

Obwohl das Produktportfolio von Jacobs verschiedene Ventilbetätigungstechnologien für unterschiedliche Zwecke umfasst, sind viele miteinander kompatibel. Dies gibt Motoren- und Fahrzeugherstellern die Flexibilität, eine einzelne der Jacobs-Technologien zu spezifizieren oder mehrere Technologien miteinander zu kombinieren, je nach Bedarf. Ein Beispiel dafür ist die High Power Density (HPD) Motorbremstechnologie von Jacobs. Wenn der Ventiltrieb des Motors bereits die HPD-Kipphebelbremse enthält, ist es möglich, auch die Zylinderdeaktivierungstechnologie zu integrieren. HPD selbst ist modular mit einer Standard- Dekompressionsbremse kombinierbar; man kann zwischen beiden wählen, da sie die gleiche Basis-Hardware verwenden. Darüber hinaus können optional Technologien zur variablen Ventilbetätigung hinzugefügt werden, um anstehende Emissions- und Kraftstoffeinsparungsziele zu erfüllen. Das erlaubt Motorenherstellern, Motoren an die Anforderungen und Emissionsvorschriften regionaler Märkte anzupassen und Motorplattformen „zukunftssicher" zu machen.

Die Experten von Jacobs werden in Halle 22, Stand C11, die gesamte Palette des Unternehmens erläutern.

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