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eActros: Dachser plant 50 Exemplare von Fernverkehrs-Lkw zu erwerben

Der eActros Long Haul wird unter anderem auf der Teststrecke in Wörth erprobt 
© Foto: Daimler Truck

Mercedes-Benz Trucks hat im September den eActros Long Haul vorgestellt. Nun meldet sich mit Dachser ein erster potenzieller Kunde für den Elektro-Lkw an.


Datum:
15.12.2022
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit:
4 min
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Das Logistikunternehmen Dachser will offenbar 50 Exemplare des Elektro-Lkw eActros Long Haul von Daimler Truck erwerben. Eine entsprechende Absichtserklärung ist laut dem Fahrzeughersteller bereits unterzeichnet. Es geht konkret um den Erwerb von 50 Wechselbrückenfahrzeugen in 6x2 Konfiguration mit 1120 mm Abstellhöhe. Der fernverkehrstaugliche Lkw wurde erst im September auf der IAA Transportation vorgestellt.

Die Anfrage für die E-Lkw kommt sehr früh, denn bislang hat Daimler Truck noch nicht einmal eine Straßenzulassung für den eActros Long Haul vermeldet; es existiert aktuell lediglich eine Vorserienversion des Fahrzeugs. Nach Angaben von Daimler Truck ist der Start der Serienproduktion für Ende 2024 geplant; entsprechend könnte eine Auslieferung gegen 2025 starten.

Der eActros Long Haul hat laut Hersteller eine Reichweite von rund 500 Kilometern mit einer Akkuladung
© Foto: Daimler Truck

eActros für weiteren Verteilerverkehr

Auf VR-Anfrage gibt unterdessen Dachser Einblick in die Strategie, die mit den E-Lkw verfolgt werden soll. Das langfristige Ziel sei, die gesamte Flotte durch klimafreundliche Fahrzeuge zu ersetzen, heißt es aus der Konzernzentrale. Wo die eActros Long Haul eingesetzt werden sollen, stehe hingegen noch nicht fest, das solle in Absprache mit Daimler Truck geschehen, um in der Startphase auf ein gutes Servicenetz zurückgreifen zu können.

Der eActros Long Haul soll der erste Lkw des Stuttgarter Hersteller sein, der alternativ auch mit einer MCS-Ladebuchse ausgeliefert werden kann. Ob der das sogenannte Megawattcharging dann auch für Dachser interessant ist, konnte das Unternehmen noch nicht beantworten, da es dafür noch zu früh sei. Entscheidend sei mitunter in welchem Zeitraum und zu welchen Konditionen entsprechende öffentliche Lademöglichkeiten vorhanden seien.

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