Eine neue Kooperation zwischen dem Energieanbieter E.ON, dem Finanzierungspartner Neot und dessen strategischem Anteilseigner Mitsui will Logistikern den Umstieg auf E-Lkw ermöglichen – und zwar „so niederschwellig wie nie“, wie E.ON in der Ankündigung betont. So schnüren die genannten Unternehmen ein Charging- und Truck-as-a-Service-Angebot für Transporter- oder Lkw-Flotten, das den Einstieg in die Elektromobilität dank planbarer Kosten vereinfachen soll.
Ladeinfrastruktur, Tarife und Betrieb aus einer Hand
Das Gesamtpaket umfasst die Ladeinfrastruktur, individuelle Ladetarife für Elektrofahrzeuge, Lademanagement und den laufenden Betrieb. Je nach individuellem Bedarf werden neben dem Lade-Setup auch elektrische Nutzfahrzeuge im Leasing-Modell angeboten.
Ladestationen von 50 bis 400 Kilowatt Leistung
E.ON übernimmt dabei Planung, Bau und Betrieb der Ladeinfrastruktur. Je nach Einsatzprofil und Standort kommen Ladestationen mit 50 bis 400 Kilowatt Leistung zum Einsatz, ergänzt um Lastmanagement und klassische Strombelieferung oder zeitlich flexible Tarife („Time of Use“).
„Die Elektrifizierung von Lkw-Flotten ist längst keine technologische Herausforderung mehr – der Erfolg hängt davon ab, Fahrzeuge, Infrastruktur und Finanzierung in einem integrierten, innovativen Gesamtkonzept zu verbinden. Dafür brauchen wir starke, sektorübergreifende Partnerschaften“, sagt Stefan Padberg, SVP Innovation bei E.ON.