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Alternative Kraftstoffe: Wissing spricht sich für E-Fuels aus

05.06.2024 09:25 Uhr | Lesezeit: 3 min
E-Fuels
Es brauche Elektro-, Wasserstoff- und E-Fuels, um Deutschland klimaneutral zu machen, so der Bundesverkehrsminister
© Foto: Darya/ AdobeStock

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müsse Deutschland auf Technologieoffenheit setzen, bekräftigte Bundesverkehrsminister Volker Wissing erneut.

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Um in Deutschland klimaneutral zu werden, brauche man Elektro-, Wasserstoff- und E-Fuels, betonte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) jüngst in einem Interview mit „adac.de“ . Laut Wissing ist es unrealistisch, dass „bis zum Jahr 2045 die derzeit zugelassenen 45 Millionen Fahrzeuge mit Benzin- und Dieselmotoren durch Elektroautos ersetzt werden“. Er setze sich für pragmatische Lösungen ein, erklärte der Bundesverkehrsminister weiter.

Seine Unterstützung für den Einsatz von E-Fuels dokumentiert Volker Wissing auch dadurch, dass er erneut zum „Internationalen eFuels Dialogue“ am Dienstag, 4. Juni, einlud. Die diesjährige Konferenz fand als Auftakt zur Internationalen Luft- und Raumfahrt Ausstellung (ILA) in Berlin statt. Es wurden Vertreter aus über 70 Ländern erwartet. E-Fuels und weitere erneuerbare Kraftstoffe stehen damit ein weiteres Mal im Mittelpunkt internationaler Politik.

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Bundesverkehrsminister die Relevanz von erneuerbaren Kraftstoffen auch dieses Jahr auf eine internationale Bühne hebt“, sagte Monika Griefahn, Vorstandsvorsitzende der E-Fuel Alliance. „Die globale Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Klimawandels und zum Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe ist von zentraler Bedeutung.“

Mit dem diesjährigen Fokus auf den Luftfahrtsektor dürfe jedoch nicht die hohe Relevanz für den maritimen Sektor und den Straßenverkehr außer Acht gelassen werden, sagte Griefahn. „Lassen wir erneuerbare Kraftstoffe für alle Verkehrsträger zu, steigert das die Produktion von klimafreundlichen Flugkraftstoffen, ermöglicht die Beimischung von E-Diesel, senkt damit den Anteil fossiler Kraftstoffe im Straßenverkehr und verringert durch entsprechende Skaleneffekte die Preise für klimafreundliche Kraftstoffe“.

Im Vorfeld der Konferenz hatte die E-Fuel Alliance mit Ihren Mitgliedern eine gemeinsame Deklaration formuliert, unter anderem heißt es darin: „Die Preisdifferenz zwischen fossilen und erneuerbaren Kraftstoffen muss in einer nachfrageorientierten Politik durch ambitioniertere Quoten verringert werden. Zusätzlich sind Förderprogramme, CO2-Bepreisung und Steuersenkungen grundlegend, um das Preisgefälle zu minimieren und den Kostennachteil klimaneutraler Kraftstoffe zu überwinden.“

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