Die MOSOLF Gruppe hat am Standort Kippenheim eine neue Photovoltaik‑Parkplatzüberdachung mit einer Leistung von 3,3 Megawattpeak (MWp) erfolgreich in Betrieb genommen. Mit der ersten Einspeisung von Solarstrom setzt das Unternehmen einen weiteren zentralen Baustein seiner Energie‑ und Nachhaltigkeitsstrategie um und stärkt die dezentrale Eigenversorgung seiner Logistikstandorte.
Die Anlage erzeugt künftig bis zu 3,7 Gigawattstunden Strom pro Jahr. Diese Energiemenge entspricht rechnerisch rund 18 Millionen elektrisch gefahrenen Kilometern eines durchschnittlichen E‑Pkw und fließt direkt in logistische Prozesse sowie den Fahrzeugbetrieb am Standort ein.
Großprojekt mit europäischer Dimension
Eigenstrom deckt wesentlichen Teil des Energiebedarfs
Die erzeugte Solarenergie leistet einen spürbaren Beitrag zur Energieversorgung des Standorts. Besonders in den sonnenreichen Monaten kann der tagsüber anfallende Strombedarf weitgehend durch Eigenproduktion gedeckt werden. Überschüssige Strommengen werden über den MOSOLF‑eigenen Strombilanzkreis bilanziell anderen deutschen Standorten zugeordnet.
Insgesamt entspricht die jährliche Stromproduktion der PV‑Anlage rund einem Viertel des derzeitigen Stromverbrauchs der MOSOLF Gruppe in Deutschland.
Energie und Logistik systemisch verknüpft
Mit dem Projekt verfolgt MOSOLF einen integrierten Ansatz, bei dem Energieerzeugung, Ladeinfrastruktur und Logistikprozesse eng miteinander verzahnt werden. Die Parkplatzüberdachung ist Teil des sogenannten MOSOLF EcoSystems, das auf eine langfristig stabile, wirtschaftliche und resiliente Energieversorgung der Standorte zielt.
Dabei steht nicht allein die Erzeugung erneuerbarer Energie im Fokus, sondern deren strukturierte Einbindung in operative Abläufe und die intelligente Verteilung innerhalb des Unternehmensnetzwerks.