Hapag-Lloyd

Wegen Stau in den Lieferketten muss Hapag-Lloyd erneut Container erwerben

©Fabian Bimmer/REUTERS/picture-alliance

Hapag-Lloyd kauft erneut 75.000 Container

Die Reederei stockt seinen Bestand so innerhalb eines Jahres um 625.000 Standardcontainer-Einheiten auf.

Hamburg. Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd muss seinen Container-Bestand erneut um 75.000 Container erweitern. Schuld daran sind die Verwerfungen im globalen Container-Schiffsverkehr, wie die Reederei am heutigen Montag, 30. August, mitteilte: „Die Container werden in China hergestellt und sollen im vierten Quartal 2021 ausgeliefert werden. Seit 2020 hat Hapag-Lloyd seinen Bestand damit nun bereits um 625 000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) aufgestockt.

Die nach der Corona-Rezession anspringende Konjunktur in vielen Weltregionen schlägt sich im globalen Warenhandel nieder - mit einer entsprechend wachsenden Nachfrage nach Gütertransporten auf See. Hartnäckige Störungen in den Lieferketten tragen allerdings dazu bei, dass Transportkapazitäten knapp sind. Es kommt zu Verzögerungen, Container sind oft nicht dort verfügbar, wo sie gebraucht werden: „Normalerweise sind unsere Container 50 Tage unterwegs bis wir sie wieder beladen können. Aufgrund der massiven Überlastungen von Häfen und Terminals weltweit benötigen wir derzeit bis zu 60 Tage und mehr“, erklärte Vorstandschef Rolf Habben Jansen. „Das entspricht fehlenden Containerkapazitäten von 20 Prozent. (ste/dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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