Die E-Lkw bei Contargo Neuss können jetzt auch zwischendurch geladen werden

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Contargo Neuss setzt erstmals Schnellladestation für E-Lkw ein

Ab sofort könnten die beiden vollelektrischen Sattelzugmaschinen am Standort des Container-Logistikers an einer Ladesäule mit 150 Kilowatt auch zügig zwischenladen.

Neuss. Das Containerterminal in Neuss ist das erste im Netzwerk von Contargo, das über eine Schnellladestation für E-Lkw verfügt. Das teilte der Spezialist für den Containerverkehr zwischen den Westhäfen, den deutschen Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland am Dienstag mit. Ab sofort könnten die beiden vollelektrischen Sattelzugmaschinen am Standort an einer Ladesäule mit 150 kW auch zügig zwischenladen. Contargo setzt damit nach eigenen Angaben den Test verschiedener Techniken im Bereich der E-Mobilität fort.

Contargo Neuss nutzt am Terminal in Neuss nach eigener Aussage zwei 550kW beziehungsweise 748PS starke EF18 SZM von E-Force One für den Containertransport im Nahverkehr. Die baugleichen Fahrzeuge hätten eine Reichweite von mindestens 200 Kilometern und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 87 Stundenkilometern, hieß es. Die Batterien würden mit der neuen 150kW starken Ladesäule mit bis zu 800 Volt Gleichstrom geladen. Mit dieser Ladetechnik braucht der komplette Ladevorgang demzufolge etwa zweieinhalb Stunden.

„Contargo plant die komplette Abkehr von der Nutzung kohlenstoffhaltiger Energieträger bis 2050“, sagte Volker Boveland, Geschäftsführer von Contargo in Neuss. „Auf welchem Weg wir die Dekarbonisierung erreichen können, ist noch nicht klar. Im Augenblick richten wir unser Hauptaugenmerk auf die E-Mobilität.“ (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CONTARGO.

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