Bestimmte britische Produkte dürfen Reisende nach dem Brexit nicht mehr in die EU einführen: etwa ein Schinken-Käse-Sandwich (Symbolbild)

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Brexit-Regeln: Lkw-Fahrer müssen auf Schinken-Käse-Sandwich verzichten

Produkte aus Tierfleisch oder -milch dürften vom 1. Januar 2021 an nicht mehr in die EU importiert werden, teilte das Verkehrsministerium in London mit.

London. Aus für das Schinken-Käse-Sandwich unterwegs: Der Brexit hat auch Auswirkungen auf die Verpflegung von Lastwagenfahrern und Reisenden auf dem Weg von Großbritannien in die Europäische Union. Produkte aus Tierfleisch oder -milch dürften vom 1. Januar 2021 an nicht mehr in die EU importiert werden, teilte das Verkehrsministerium in London mit. Als Beispiel nannte die Behörde ein Schinken-Käse-Sandwich.

„Gott helfe dem armen Zollbeamten, der die Lebensmittelbox eines Fahrers wegwirft. Es würde mich nicht wundern, wenn es Faustschläge gibt, wenn sie es versuchen“, sagte Spediteur Simon Wilkinson der Zeitung „The Guardian“ (Samstag). „Wenn Fahrer nach Europa fahren, nehmen sie Sachen für Tage und Wochen mit.“

Nach Angaben des Ministeriums gelten Ausnahmen etwa für bestimmte Mengen von Säuglingsnahrung oder speziell verarbeitetem Tierfutter. „Falls Sie verbotene Gegenstände in Ihrem Gepäck oder Fahrzeug mitführen, werden Sie diese vor oder an der Grenze nutzen, konsumieren oder entsorgen müssen.“ Auch die Einfuhr mancher Pflanzensorten in die EU sei dann nicht mehr gestattet. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GROSSBRITANNIEN UND IRLAND.

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Großbritannien und Irland, Transport-, Speditions- & Logistikrecht


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