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Fachkräftemangel: Wie gelingt das Recruiting junger Fahrer?

Unternehmen sollten laut Beratungsunternehmen Media Recruiting auf den Beruf des Fahrers aufmerksam machen und die Attraktivität der Branche unterstreichen, um junge Menschen für ihren Betrieb zu gewinnen (Symbolbild)
© Foto: AdobeStock_ littlewolf1989_300473842

Der Berater Lucas Fischer spricht sich dafür aus, den Beruf des Fahrers sichtbarer für den Nachwuchs zu machen und ein individuelles Advertising voranzutreiben.


Datum:
22.06.2022
Autor:
Marie Christin Wiens
Lesezeit: 
2 min
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Dank der Digitalisierung ist es möglich, jüngere Menschen gezielt anzusprechen – „etwa, um sich ihnen als Unternehmen vorzustellen und ihnen einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz anzubieten“, sagt Lucas Fischer, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens MediaRecruiting.

Sichtbar und interessant, auch auf Social Media

Für Logistikunternehmen sei es wichtig, künftig deutlich sichtbarer zu sein, damit sie junge Menschen für den Beruf und eine Anstellung in ihrem Betrieb gewinnen können. „Wenn sie Bewerbungen von jüngeren Menschen erhalten möchten, müssen sie Möglichkeiten schaffen, gesehen und gefunden zu werden“, hebt der Berater hervor.

So können Unternehmen auf den Beruf des Lkw-Fahrers aufmerksam machen, die damit verbundenen Anforderungen und Aufgabenbereiche beschreiben, zugleich aber die Attraktivität der Branche unterstreichen. „Kurzum: Der Beruf muss für den Nachwuchs sichtbar sein und er muss ihm interessant präsentiert werden.“

Dafür hat der Berater verschiedene Tipps an der Hand. „Ein guter Recruiter muss es zunächst schaffen, seine Zielgruppe dort abzuholen, wo diese steht“, erklärt er. Also zum Beispiel in den sozialen Medien. Außerdem empfiehlt er, moderne Bewerbungsprozesse zu schaffen.

Individuelle Ansprache

Als weiteren Tipp schlägt er vor, die Zielgruppe individuell anzusprechen. So gibt es auf Instagram, Facebook oder TikTok die Möglichkeit eines persönlichen Advertisings. Er empfiehlt, in diese Form der Werbung ein wenig Geld zu investieren - und sich mit den verschiedenen Gestaltungsoptionen zu befassen.

Mit Persönlichkeit glänzen

Wichtig ist es laut Fischer aber auch, sein Gesicht nach außen zu repräsentieren – also das, was das Unternehmen ausmacht, sein Markenimage. Ein gesichtsloses Unternehmen sei uninteressant. „Es empfiehlt sich also, einen Markenbotschafter zu engagieren. Seine Aufgabe besteht darin, Informationen rund um den Betrieb oder den Beruf zu vermitteln“, erklärt der Berater.

Regelmäßig posten

Außerdem sollten die Unternehmen ihre Social-Media-Accounts auch pflegen. Einen Account besitzen zwar viele der Logistikunternehmen, aber sie würden ihn kaum nutzen, so Fischer. Sofern regelmäßig ein interessanter, kreativer und authentischer Content veröffentlicht wird, lasse sich hier Reichweite erzielen.

Es könne auch sinnvoll sein, sich Hilfe bei einem Beraters zu holen. Egal, ob es um den Aufbau eines eigenen Accounts, das Erstellen eines Advertisings oder die individuelle Ansprache der Zielgruppe geht. (mwi)

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