-- Anzeige --

Fachkräftemangel: Luftfracht ringt um Mitarbeiter

Die Arbeit im sicherheitssensiblen Bereich erfordert längere Schulungszeit - eine zusätzliche Hürde für die Einstellung von Fachkräften
© Foto: Kühne + Nagel

Ähnlich der Luftfahrtbranche insgesamt, blieb auch das Frachtgeschäft nicht unberührt von zwei Jahren Pandemie. Viele Beschäftigte mussten gehen oder gingen aus eigener Motivation - und sind in anderen Bereichen untergekommen. Doch der Neustart in der Luftfracht fordert Fachkräfte.


Datum:
22.06.2022
Autor:
Janis Leonhardt/Stefanie Schuhmacher/dpa
Lesezeit: 
2 min
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

In der Luftfrachtbranche mangelt es an Fachkräften, der Neustart nach der pandemiebedingten Krise gestaltet sich schwierig. Zu Beginn der Corona-Pandemie kam der Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen, was sich auch auf das Frachtgeschäft auswirkte. Viele Beschäftigte verloren ihre Stellen oder suchten sich aufgrund der Unsicherheit neue Jobs in anderen Bereichen.

Nach dem angesichts fallender Reisebeschränkungen erfolgten Neustart in der Branche suchen Luftfrachtunternehmen nun dringend Beschäftigte. „Es ist derzeit eine Riesenherausforderung, Personal zu finden“, sagte Jens Oechler, Geschäftsführer beim hessischen Logistik-Dienstleister Prime Air Cargo am Dienstag in Berlin.

Hohe Hürden für Bewerber

Ein Problem sei der lange Vorlauf: Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssten manchmal zwei bis drei Monate geschult werden, um in sicherheitssensiblen Bereichen des Flughafens eingesetzt werden zu können. Insbesondere für ausländische Bewerber seien die Hürden hoch: Sie müssten etwa Arbeits- und Wohnsitznachweise über einen langen Zeitraum vorweisen können, bevor sie anfangen dürften, kritisierte Oechler.

Neben der Luftfracht sind weitere Bereiche im Luftverkehr vom akuten Fachkräftemangel betroffen, so ist etwa die Zahl der Flugbegleiter seit der Vorkrisenzeit um 15 Prozent gesunken, ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Flugzeugabfertigern. Für eine Normalisierung des Flugverkehrs auf Vorkrisenniveau fehlt es demnach zurzeit an Personal. (jl/ste/dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


ANMELDUNG ZUM SMS-NEWSLETTER

Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.