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Das Landgericht München hatte im Februar die erste Klage von Financialright gegen das Lkw-Kartell in der ersten Instanz abgewiesen

©Frank Rumpenhorst/dpa/picture-alliance

Weitere Klage von Financialright gegen Lkw-Kartell

Erst im Februar musste der Rechtsdienstleister vor dem Landgericht München eine Klageabweisung im Fall des Lkw-Kartells einstecken. So schnell scheint er aber nicht aufzugeben.

München. Obwohl die Financialright Claims vor dem Landgericht München erst kürzlich eine Niederlage kassieren musste, hat der Rechtsdienstleister am heutigen Freitag eine weitere Klage im Fall des sogenannten Lkw-Kartells eingereicht.

Für 2900 Unternehmen werden Schadenersatzansprüche von über 270 Millionen inklusive Zinsen geltend gemacht, teilte Financialright der VerkehrsRundschau mit. Grund der Klage sind illegale Preisabsprachen der Lkw-Hersteller Daimler, Volvo/Renault, MAN, Iveco, DAF und Scania.

Die Ansprüche der Geschädigten reicht der Rechtsdienstleister erneut am Landgericht München I ein - als Klageerweiterung der im Jahr 2018 eingereichten sogenannten zweiten Klage. In der ersten Klage hatte Financialright bereits Ansprüche für knapp 85.000 Lkw geltend gemacht, in der zweiten Klage mit zuvor etwa 64.000 Lkw befinden sich mit der Klageerweiterung knapp 100.000 Lkw.

Das Landgericht München hatte im Februar dieses Jahres die erste Klage in der ersten Instanz abgewiesen. Die Münchner Richter hatten moniert, das Verfahren verstoße in mehreren Punkten gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz. Financialright hat bereits Berufung vor dem Oberlandesgericht München eingelegt (sn).

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special WIRTSCHAFTSRECHT & VERTRÄGE.

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