Autobahn, Italien, A2, Salerno

Bei Arbeitsunfälleb in Italien gelten Lkw-Fahrer als besonders gefährdet (Symbolbild)

©Lars Halbauer/dpa/picture-alliance

Arbeitsunfälle in Italien: Lkw-Fahrer besonders gefährdet

Der italienische Transportsektor ist einer der Bereiche, in denen im ersten Halbjahr 2021 besonders viele Arbeitsunfälle verzeichnet wurden.

Rom. Die traurige Bilanz des ersten Halbjahres 2021: mindestens 40 tödliche Arbeitsunfälle unter Mitarbeitern im Transportwesen und Lagerarbeitern. Damit ist der italienische Transportsektor der Sektor, dessen Mitarbeiter besonders gefährdet sind. Mehr tödliche Arbeitsunfälle gab es lediglich im Bereich der Industrie (41 Fälle) und im Bauwesen (51 Tote).

Die Zahlen, die vom Observatorium für Arbeitssicherheit von Vega Engineering veröffentlicht wurden, könnten gar noch höher sein. Denn dort sind weitere 193 Fälle vermerkt, deren Umstände nicht näher bestimmt sind. INAIL, die staatliche Versicherungsanstalt gegen Arbeitsunfälle, hat für das erste Halbjahr 2021 insgesamt 444 tödliche Arbeitsunfälle registriert. Das seien mehr als zwei tödliche Arbeitsunfälle täglich.

Obwohl keine Einzelheiten vermerkt sind, ist laut italienischen Medienberichten davon auszugehen, dass sich eine Vielzahl der tödlichen Arbeitsunfälle im Transportwesen auf der Straße ereignen. So habe auch Franco Bettoni, Präsident der INAIL, erst kürzlich betont, dass der Sektor einer der gefährlichsten sei. Zudem würden alle Unfälle, bei denen Lkw-Fahrer und ihre Transportfahrzeuge involviert seien, als Arbeitsunfälle erfasst. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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