Der Zoll kontroliert wieder Paketfahrer beziehungsweise ihre Arbeitsbedingungen

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Zoll kontrolliert Paketlieferdienste im Großraum Köln/Bonn

In einer großangelegten Kontrollaktion nimmt der Zoll am Dienstag im Großraum Köln/Bonn die Arbeitsbedingungen von Paketwagenfahrern unter die Lupe.

Köln. Der Zoll nimmt am Dienstag, den 13. April im Rahmen einer ganztägigen Kontrollaktion im Raum Köln/Bonn die Arbeitsbedingungen von Paketzustellern unter die Lupe. Kontrolliert wird etwa, ob angestellte Fahrer bei der Sozialversicherung angemeldet sind und den Mindestlohn von 9,50 Euro pro Stunde erhalten, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf einen Sprecher des Hauptzollamts Köln. Die Überprüfung finde unter anderem an Depots verschiedener Paketdienstleister statt.

Mehr als 70 Zöllner im Einsatz

Kontrollteams seien etwa in Bornheim, Erftstadt, im Bereich Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis unterwegs. „Alles, was Pakete ausfährt, wird heute von uns kontrolliert“, so der Sprecher. Mehr als 70 Zöllnerinnen und Zöllner seien im Einsatz. Die Kontrollaktion sollte den ganzen Dienstag andauern.

Die Erfahrung zeige, dass Fahrer von Subunternehmen mitunter gar nicht wüssten, dass ihnen 9,50 Euro pro Stunde zustünden, heißt es seitens des Hauptzollamts Köln. Manche würden etwa nach der Anzahl der ausgelieferten Päckchen bezahlt oder erhielten Tagespauschalen. Vom Mindestlohn komme oft beim Fahrer nicht mehr viel an, „wenn sich zwischendurch verschiedene Leute die Taschen vollmachen“, bemängelte der Sprecher. (dpa/mh)

 

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