EU-Mission warnt vor steigender Gefahr für Schifffahrt im Roten Meer

31.03.2026 14:00 Uhr | Lesezeit: 2 min
Container Frachtschiffe
Wachsende Bedrohung für Handelsschiffe im Roten Meer und Golf von Aden durch Angriffe der Huthi-Miliz (Symbolbild)
© Foto: Mariusz/stock.adobe.com

Die EU-Mission "Aspides" sieht eine wachsende Bedrohung für Handelsrouten im Roten Meer und Golf von Aden. Angriffe der Huthi-Miliz könnten den Schiffsverkehr erneut massiv beeinträchtigen.

Die EU-geführte Marinemission "Aspides" mit Hauptsitz im griechischen Larissa warnt erneut vor erheblichen Risiken für die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im östlichen Golf von Aden. Nach Angaben der Mission könnten Handelsschiffe in diesen Gewässern wieder verstärkt ins Visier der proiranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen geraten. Reedereien, die Schiffsverkehr in dieser Route planen oder aktuell durchführen, sind angehalten, erhöhte Vorsicht walten zu lassen.

Hintergrund: Wiederaufnahme der Huthi-Angriffe

Am Samstag hatte die Huthi-Miliz ihre Raketenangriffe auf Israel wieder aufgenommen und sich damit sichtbar an der Seite des Irans in den seit Monaten laufenden Krieg eingebracht, der von den USA und Israel begonnen wurde. Gleichzeitig blockiert der Iran weiterhin die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Seewege für Öl und Gas weltweit. In Folge dieser Blockade sind die Preise für Energieprodukte deutlich gestiegen.

Gefahr für Schiffe mit Verbindung zu Israel oder den USA

Nach Einschätzung der Mission "Aspides" könnten nun auch Schiffe mit Bezug zu Israel oder den USA im Bereich des Roten Meeres und des Golfs von Aden gezielt bedroht werden. Die Mission rät, diese Passage nach Möglichkeit zu meiden.

Bedeutung der Route für den Welthandel

Die Region zählt seit Jahrzehnten zu den zentralen Handelsadern der weltweiten Logistik. Das Rote Meer und der Golf von Aden verbinden den Suezkanal und damit das Mittelmeer mit dem Indischen Ozean. In der Vergangenheit hat die Huthi-Miliz dort bereits mehrfach Frachtschiffe attackiert.


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