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Unternehmen investieren zu wenig in Datenschutz

In Deutschland liegt die Internetkriminalität laut Polizeistatistik auf Rekordniveau
© Foto: ddp/Marcus Brandt

Laut einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney machen Unternehmen noch zu wenig, um ihre Kundendaten vor Kriminellen im Internet zu schützen


Datum:
15.03.2012
Autor:
André Gieße
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Düsseldorf. Unternehmen gehen zu nachlässig mit der Sicherheit ihrer Kundendaten um. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor. Die Investitionen in die IT-Sicherheit halten demnach nicht Schritt mit dem Anstieg der Bedrohung durch Hacker und Datendieben.

In den vergangenen Jahren haben die Investitionen der Firmen weltweit in die Datensicherheit um 21 Prozent zugenommen, so die Studie. „Das ist zu wenig, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel in den USA gleichzeitig die Anzahl von Internet-Straftaten um ungefähr 300 Prozent angestiegen ist“, sagt Marcus Eul, Partner bei A.T. Kearney in Düsseldorf. Das Problem stelle sich auch deutschen Unternehmen: 2010 wurden hierzulande so viele Straftaten über das Internet begangen, wie noch nie zuvor. Insgesamt waren es laut Kriminalstatistik der Polizei rund 223.000 Fälle.

Ein Grund für die mangelnde Sensibilität könne sein, dass der Datenklau häufig nicht direkt dem Unternehmen, sondern zunächst nur dem Kunden schadet, glaubt Eul. Glaubt man dem Experten, schaden Firmen, die sich nur unzureichend um ihre IT-Sicherheit kümmern, aber auch sich selbst. „Viele fragen sich, ob ihre Daten überhaupt noch irgendwo sicher sind.“  Besonders die IT-Verantwortlichen in den Firmen sieht Eul nun gefordert. „Sie müssen für die notwendige Datensicherheit zu sorgen, um die Kunden, das Unternehmen und letztlich auch den eigenen Arbeitsplatz zu schützen“, so Eul. (ag)

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