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Umleitung von Containerschiffen zum JadeWeserPort

Die Reederei Maersk leitet Containerschiffe zum JadeWeserPort um
© Foto: JadeWeserPort

Die Reedereien Maersk und MSC leiten Containerschiffe zum JadeWeserPort um, da am ursprünglichen Zielhafen in England Probleme bei der Abfertigung bestehen.

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Wilhelmshaven. Mehr Containerschiffe sollen bis Jahresende den JadeWeserPort in Wilhelmshaven anlaufen. Wie die dänische Reederei Maersk am Donnerstag, 28. Oktober, auf Anfrage mitteilte, werden voraussichtlich acht Containerschiffe umgeleitet, die bis Ende Dezember auf der Route zwischen Ostasien und Nordeuropa verkehren. Eigentlich sehen die Fahrpläne einen Stopp im ostenglischen Hafen Felixstowe vor – dieser sei aber derzeit ein „Flaschenhals“ für die Lieferketten, teilte die Reederei mit. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, dass vor allem der Mangel an Lastwagenfahrern dort für Probleme bei der Abfertigung sorge.

Nun soll in Wilhelmshaven die Fracht umgeschlagen werden, die für Großbritannien bestimmt ist. Geplant ist den Angaben zufolge dann ein Weitertransport mit kleineren Schiffen. Betroffen sind auch Großfrachter der Reederei MSC, die mit Maersk die Reederei-Allianz „2M“ bildet. Das erste Schiff, das Wilhelmshaven ansteuern soll, ist laut Maersk die „MSC Hamburg“. Als letztes Schiff wird die „Eleonora Maersk“ erwartet.

JadeWeserPort noch immer nicht ausgelastet

Die Containerschiffe sind auf der Route AE7 unterwegs, die Ostasien mit West- und Nordeuropa verbindet. Die Schiffe verkehren zwischen dem ostchinesischen Hafen Ningbo über Shanghai, Tanger (Marokko) und Hamburg bis nach Le Havre in Frankreich. Für diese Strecke brauchen die Schiffe insgesamt rund 44 Tage.

Für den JadeWeserPort ist der zusätzliche Containerumschlag nach dem kürzlich angekündigten Einstieg der Reederei Hapag-Lloyd ein weiterer Lichtblick. Denn ausgelastet ist der Tiefwasserhafen auch rund neun Jahre nach seiner Eröffnung noch nicht. 2020 wurden nur 423.000 Standardcontainer umgeschlagen, ausgelegt ist das Containerterminal für einen Jahresumschlag von 2,7 Millionen Standardcontainern. (dpa)

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