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Transportmarkt-Barometer: Preise im Güterverkehr steigen weiter

© Foto: Sebastian Bollig

Vor allem im Straßengüterverkehr wird mit Frachtraumengpässen gerechnet


Datum:
01.09.2010
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Basel. In der Transportbranche muss weiter mit steigenden Frachtraten gerechnet werden. Das geht aus den neuesten Ergebnissen zum Transportmarkt-Barometer, das jedes Quartal von Progtrans und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhoben wird.

Im Straßengüterverkehr sagen je nach Relation zwischen 70,4 Prozent (Nahverkehr in Deutschland) und 76,8 Prozent (Westeuropa) steigende Transportpreise in den kommenden sechs Monaten voraus. Auch im Schienengüterverkehr stehen die Zeichen auf Verteuerung, wenn auch nicht ganz so eindeutig. Dort gehen zwischen 64,3 (Deutschland) und 71,8 Prozent (Osteuropa) der Befragten davon aus, dass für die Beförderung per Bahn mehr zu zahlen ist. Im Kombinierten Verkehr hingegen erwarten die meisten der Befragten in Deutschland (71,3 Prozent) eine Preissteigerung.

Auch in der Luft- und Seefracht vertritt eine deutliche Mehrheit die Meinung, dass die Frachtraten sich in den kommenden zwölf Monaten verteuern werden. Einzige Ausnahme ist die Binnenschifffahrt: Dort stellen sich die meisten der Befragten auf ein konstantes Preisniveau ein.

Ein ähnliches Bild ergibt sich zur Mengenerwartung in den kommenden sechs Monaten. Bei allen Verkehrsträgern geht die Mehrheit der Befragten von steigenden Frachtvolumen aus. Besonders ausgeprägt ist diese Einschätzung bei der See- und Luftfracht, wo vor allem auf der Asien-Pazifik-Relation bis zu über 80 Prozent der Befragten die Ansicht vertreten, dass mehr Güter transportiert werden.

Die Folge der steigenden Nachfrage: Der Frachtraum wird knapp. Vor allem im Straßengüterverkehr ist dies zu spüren, wo immerhin 65 Prozent der Befragten bereits jetzt Engpässe beobachtet haben. Bei den anderen Verkehrsträgern ist das Problem der knappen Kapazitäten offensichtlich weniger ausgeprägt. So haben dies nur knapp 30 Prozent der Befragten in der Seefracht beobachtet. Bei allen anderen Verkehrsträgern waren es weniger als 20 Prozent.

Für den Rest des Jahres 2010 sind die Befragten offenbar optimistischer. Denn überall ist der Anteil der mit Engpässen rechnet, geringer als der Anteil, der bereits Engpässe gespürt hat. (cd) 

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