Tirol will bei Brenner-Blockade an Landesgrenzen kontrollieren

13.05.2026 13:18 Uhr | Lesezeit: 3 min
Brenner-Autobahn A 13
Die Brenner-Autobahn selbst werde am Tag der Protestaktion für alle unpassierbar sein, so das Land Tirol
© Foto: picture alliance/ Johann Groder/ EXPA/picturede

Mit Blick auf die geplante Protestaktion auf der Brenner-Autobahn am 30. Mai will Tirol unbedingt ein Chaos zu vermeiden und daher bereits weit vor dem Pass kontrollieren.

Am Tag der Brenner-Blockade am 30. Mai kommt es bereits an den Landesgrenzen von Tirol zu Verkehrskontrollen. Darauf hat das österreichische Bundesland nun hingewiesen. „Transitreisende sollen am 30. Mai nicht bis an die Grenzen Tirols fahren, sondern vorher großräumig – etwa am Inntaldreieck, bei Rosenheim oder bei Verona - bereits auf Alternativrouten ausweichen“, sagte Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei. Die wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Alpen ist am 30. Mai wegen einer Demonstration von 11 bis 19 Uhr für Pkw, Lkw und Motorräder komplett gesperrt. Das gilt auch für die Nebenstrecken.

Durchfahrtsverbot wird streng überwacht

Bei den Kontrollen an den Landesgrenzen würde über die Situation informiert, eine Zurückweisung erfolge zunächst nicht, sagte ein Sprecher der Landesregierung. Nur für den Fall extremer Verkehrsbehinderungen in Tirol, die die Versorgungssicherheit gefährdeten, wäre mit einer Dosierung des Einreiseverkehrs zu rechnen, hieß es. Am Brenner selbst werde das Durchfahrtsverbot streng überwacht. Die Autobahn sei in dieser Zeit für jeden unpassierbar. Wer kleinere Straßen nutzen wolle, müsse glaubhaft nachweisen können, zum Ziel- oder Quellverkehr zu gehören, sagte Leitgeb.

Erstmals eine Demonstration auf der Autobahn

Ein Gericht hat erstmals eine Demonstration auf der Autobahn genehmigt. Initiator der Protestaktion ist der Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner, Karl Mühlsteiger.

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