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Stückgut: Aus System Alliance wird NG.network

(von links) Stolz aufs Rebranding: Stephan Opel (NG network) unddie NG-network-Gesellschafter Bernd Schäfer (Streck-Gruppe), Jürgen Wolpert (Zufall Logistics), Wolfram Senger-Weiss (Gebrüder Weiss) und Reiner Heiken (Hellmann Worldwide Logistics)
© Foto: NG.network

Die Stückgutkooperation positioniert sich strategisch neu im Markt – sowohl als Marke als auch als Netzwerk.

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Jahrelang war es um die Stückgutkooperation System Alliance still geblieben. Jetzt der Paukenschlag: die Stückgutkooperation positioniert sich als Marke und Netzwerk neu. Zum 1. Januar 2023 firmiert sie zur NG.network GmbH um. So wird die neue NG.network GmbH die bisherige System Alliance Netzwerk GmbH vollständig ersetzen, heißt es. Präsentiert wurde die Neuausrichtung gemeinsam mit den Gesellschaftern der Stückgutkooperation im Rahmen eines großen Events in Bad Hersfeld.

Ziel ist durchgängige Digitalisierung der Kooperation

Mit dem Neuauftritt startet die die Kooperation in die Digitalisierungs-Offensive und läutet damit nach eigenen Angaben auch einen Paradigmenwechsel ein.  Ziel sei eine konsequente und durchgängige Digitalisierung des der Stückgutkooperation mit allen seinen Partnerbetrieben, erläutert Stefan Opel, Geschäftsführer von NG.network: „Wir wollen ein Netzwerk werden, das end-to-end digital verknüpft ist“, so Opel wörtlich. Die Kooperation wolle damit dem zukünftigen und immer volatiler werdenden Stückgutgeschäft wir mit einem klaren Fokus auf die zentrale Netzwerk- und Mengensteuerung sowie auf die zielgerichtete Netzwerkentwicklung begegnen.

Außerdem will sich die Kooperation offenbar im Markt künftig auch strategisch breiter aufstellen. Wörtlich heißt es, die Kooperation werde in der Logistik überlegt, aber mutig vorangehen. Welche Geschäftsfelder oder aber neue Services das Netzwerk dafür in Zukunft gemeinsam erschließen will, wird noch nicht kommuniziert. Stückgut bleibe aber, heißt es, auch in Zukunft ausdrücklich das Kerngeschäft der Kooperation.

Bessere Mengensteuerung dank Künstlicher Intelligenz

Den Weg in die Digitalisierung bereitet die Netzwerkzentrale von NG.network schon seit längerem vor. So wurde mit Datensätzen aus den letzten Jahren eine KI trainiert, die mit einer Genauigkeit von mindestens 97 Prozent Forecasts und Mengensimulationen errechnen könne. Diese hohe Prognosegenauigkeit gebe den Netzwerkpartnern deutlich mehr Planungssicherheit, so dass alle Standorte prozesssicher und wirtschaftlich im Regelbetrieb arbeiten können. Restriktionen oder Mengenbeschränkungen sollen so ausgeschlossen und der effiziente Einsatz verfügbarer Kapazitäten ermöglicht werden.

„Die zentrale Netzwerk- und Mengensteuerung ist digitale Antwort und gleichsam Befreiungsschlag der NG.network“, kommentiert Reiner Heiken, CEO von Hellmann Worldwide Logistics und Gesellschafter von NG.network, die Neuausrichtung des Stückgutverbundes. Die Kooperation könne so, ist sich Heiken sicher, „in einer krisengeschüttelten Weltwirtschaft und einem dementsprechend hochvolatilen Stückgutmarkt nicht nur Stabilität, sondern Antifragilität zu gewährleisten.“

Gesellschafter wollen in mehr Nachhaltigkeit investieren

Weitere Impulse zur Neuausrichtung und Markenpositionierung kamen im Rahmen des Events in Bad Hersfeld von Frank Haas, Head of Corporate Brand Strategy & Communications Gebrüder Weiss. In seiner Funktion als Sprecher der Gesellschaftervertreter bezog Jürgen Wolpert, Zufalll Logistics Group, Stellung zu den geplanten strategischen Initiativen. Wolfram Senger-Weiss, CEO Gebrüder Weiss, und Bernd Schäfer, CEO Streck Transport, bestätigten ausdrücklich ihr Commitment gegenüber der Kooperation und der neuen Marke.

Außerdem unterstrichen die Gesellschafter in Bad Hersfeld auch ihre Innovations- und Investitionsbereitschaft vor allem in Sachen Nachhaltigkeit. So wurde die Neupositionierung durch die symbolische Enthüllung eines Wasserstoff-Lkw mit NG.network-Branding verdeutlicht. Gleichzeitig strebe man durch neue Immobilienkonzepte die CO2-Neutralität an, heißt es, neben KI-optimierten Verkehren und alternativen Antrieben. „Wir positionieren uns als Innovationsgemeinschaft und treten bewusst bereits heute in den Dialog mit unseren Netzwerkpartnern. Als solche setzen wir zusammen nicht nur Trends, sondern auch Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Digitalisierung, so Stephan Opel wörtlich.

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