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Spedition KR Arena stellt Insolvenzantrag

Die nächste deutsche Spedition muss Insolvenz anmelden: KR Arena 
© Foto: mihacreative/stock.adobe-com

Trotz dem Insolvenzantrag des Münchner Transport- und Logistikbetriebes KR Arena soll der Betrieb nach Aussagen des Unternehmens weiterlaufen. Als Grund der Insolvenz nennt die Spedition die hohen Dieselpreise sowie den Umsatz-Einbruch im Osteuropa-Geschäft.


Datum:
19.01.2023
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit:
2 min
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Eine weitere Spedition meldet Insolvenz an: Diesmal trifft es KR Arena aus Erding bei München. Der Transport- und Logistikbetrieb der Spedition soll jedoch auch nach dem Insolvenzantrag in vollem Umfang weiterlaufen. „Alle Aufträge werden wie geplant bearbeitet, gelagert und ausgeliefert“, sagt Christoph Sorg, der zuständige Insolvenzverwalter. 

KR Arena wurde im Oktober 2020 gegründet und ist auf weltweite Klein-, Stückgut- und Kühltransporte spezialisiert ist. KR Arena ist unter anderem für regionale Großunternehmen tätig und verfügt über ein eigenes Logistiksystem, in dem Waren – hauptsächlich aus der Türkei – gelagert werden. 

Dreh- und Angelpunkt für den Transport- und Logistikbetrieb ist das Betriebsgelände mit Büros, Hallen-, Abstell- und Lagerflächen im Norden von Moosinning, das das Unternehmen Ende 2020 bezogen hat. Von dort erreichen die Fahrzeuge von KR Arena in wenigen Minuten zum Beispiel den Münchner Flughafen, aber auch die Autobahnen 9, 92, 94 und den Münchner Autobahnring. 

Die vier Mitarbeitenden von KR Arena wurden bereits über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld gesichert. Der Insolvenzantrag ist Folge der hohen Dieselpreise und eines Umsatz-Einbruchs im Osteuropageschäft von KR Arena. Die Kombination aus beiden Punkten brachte die Spedition in eine finanzielle Schieflage, wie das Unternehmen bekannt gibt.

Auf der Suche nach Investoren

Der vorläufige Insolvenzverwalter wird bereits in Kürze eine gezielte Suche nach möglichen Investoren starten. „KR Arena ist mit den Standbeinen Transport, Logistik und einer regionalen Kundenbasis breit aufgestellt. Hinzu kommt die gute Verkehrsanbindung des Betriebsgelände. Das macht das Unternehmen für potentielle Investoren attraktiv“, sagt Sorg. „Wenn wir einen Investor finden, der an das Potential der Spedition glaubt und neue Aufträge mitbringt, ist eine Sanierung möglich.“

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