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Rhenus steigert Containerumschlag am C-Port Sedelsberg

Am C-Port sollen bis zu 200 Container monatlich für die Duni Group umgeschlagen werden
© Foto: Rhenus Gruppe

Ein Auftrag der Duni Group sorgt dafür, dass die Rhenus-Gruppe das Containerhandling am C-Port Sedelsberg deutlich steigern kann.


Datum:
13.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
4 min
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Die Rhenus-Gruppe steigt am Hafen C-Port in Sedelsberg ins kontinuierliche Containergeschäft ein. Als Betreiber des Hafens am niedersächsischen Küstenkanal schlägt der Logistikdienstleister dort bis zu 200 Container monatlich für die schwedische Duni Group um. Die soll laut Unternehmensangaben zunächst per Lkw erfolgen, dann zu großen Teilen via Binnenschiff.

Rhenus Midgard Ems schlägt am Binnenhafen in Sedelsberg vor allem Agrarprodukte, Torf, Baustoffe und Projektgüter wie Windanlagenteile um. Gemeinsam mit Duni, einem Hersteller von Tischdekoration, Servietten und Take-away-Verpackungen, realisiert der Logistikdienstleister seit Februar 2022 das kontinuierliche Containergeschäft am Standort. Dabei übernimmt Rhenus für die Duni Group das Handling von Containern, die aus China und Taiwan in Deutschland eintreffen. Dazu gehören das Be- und Entladen sowie die Lagerung.

Zwei bis drei Abfahrten pro Woche geplant

Angesicht langer Warteschlangen an den großen Seehäfen Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg lasse sich das bei der Duni Group anfallende und weiter steigende Projektvolumen dort kaum verwirklichen, teilte Rhenus mit. Der Durchlauf liege aktuell bei 150 bis 200 Containern pro Monat. In Sedelsberg werde Containerhandling in dieser Größenordnung bereits seit der Eröffnung des C-Ports im Jahr 2007 anvisiert, so betreiber Rhenus. Entsprechende Projekte ließen sich laut Rhenus aber wegen der geographischen Nähe zu den großen Seehäfen bisher nicht umsetzen.

Pro Woche sind zwei bis drei Abfahrten von Schiffen der Rhenus Flotte vorgesehen. „Möglichst viele Container aufs Schiff zu bringen, war von Beginn an das Ziel. Mit dem Transportvolumen der Duni Group erreichen wir die kritische Masse, für die der Einsatz eines Binnenschiffs sinnvoll ist, so dass sich die CO2-Bilanz gegenüber dem Straßentransport enorm verbessert“, erklärte Arne Woldenga, Standortleiter der Rhenus Midgard Ems. Die Duni Group und Rhenus wollen ihre Zusammenarbeit nach dem Projektstart in Zukunft intensivieren und ausweiten. (tb)

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