Der Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS) hat eine neue Präsidentin. Das Präsidium wählte die Unternehmerin Ruth Pflaum, Gesellschafterin und Mitglied der Geschäftsleitung von Pflaum Logistics, einstimmig zur Nachfolgerin von Henning R. Mack.
Mit der Wahl übernimmt erstmals in der rund 80-jährigen Geschichte des Verbands eine Frau das höchste Ehrenamt.
Generationswechsel an der Verbandsspitze
Pflaum gehörte bereits seit 2021 als Vizepräsidentin dem Präsidium an und folgt auf Mack, der nach langjährigem Engagement für den Verband in den Ruhestand wechselt.
Der bisherige Präsident hatte den LBS über viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen geprägt und stand seit 2021 an dessen Spitze.
Präsidium neu aufgestellt
Im Zuge des Führungswechsels gab es weitere Veränderungen im Präsidium. Zum neuen Vizepräsidenten wurde Josef Heiß, geschäftsführender Gesellschafter der BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH, gewählt.
Außerdem rückte Herbert Brandl von der Horst Pöppel Spedition neu in das Gremium nach.
Fokus auf Praxisnähe und Unternehmertum
Pflaum betonte nach ihrer Wahl die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung und die Rolle der Logistikbranche für Wirtschaft und Gesellschaft.
Nach ihrer Einschätzung sei die enge Verbindung zur betrieblichen Praxis ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Verbandsarbeit. Gleichzeitig verwies sie auf die Herausforderungen, vor denen Speditionen und Logistikunternehmen derzeit stehen.
Verband vertritt Branche in Bayern
Der LBS zählt zu den wichtigsten Interessenvertretungen der Speditions- und Logistikwirtschaft im Freistaat. Er setzt sich gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Anliegen seiner Mitgliedsunternehmen ein.
Die Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Unternehmern und der hauptamtlichen Geschäftsstelle gilt dabei als zentrales Element der Verbandsarbeit.