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Post will den Briefkasten nicht an E-Mail-Dienste verlieren

Die Post will auch weiterhin führender Brief-Dienstleister bleiben
© Foto: ddp/Michael Gottschalk

Unternehmen will sich auch in der Internet-Ära behaupten / Ebay will Plattform für den E-Postbrief zur eindeutigen Identifizierung von Verkäufern und Käufern nutzen


Datum:
03.03.2011
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Hannover. Die Deutsche Post will ihre Position als führender Brief-Dienst auch in der Internet-Ära behaupten. Bei dem im vergangenen Jahr eingeführten E-Postbrief für die verschlüsselte E- Mail-Kommunikation gebe es bisher mehr als eine Million Teilnehmer, sagte Vorstandsmitglied Jürgen Gerdes am Donnerstag auf der IT-Messe CeBIT in Hannover. "Wir wollen den Briefkasten nicht an E-Mail- Dienste verlieren." Zur tatsächlichen Nutzung des Angebots machte Gerdes unter Hinweis auf den Wettbewerb keine Angaben.

Der E-Postbrief ist das Deutsche-Post-Angebot zur De-Mail, die den E-Mail-Versand so sicher machen soll wie beim zugeklebten Brief. Die gesetzliche Grundlage dafür wurde in der vergangenen Woche im Bundestag verabschiedet. Der E-Postbrief komme unter anderem bereits bei der Abwicklung von Reisebuchungen und Versicherungen sowie in der Kommunikation mit Behörden zum Einsatz, sagte Gerdes. Eine Sendung über den E-Postbrief kostet 55 Cent, der Empfang ist kostenlos. Andere Anbieter wie die Deutsche Telekom, 1&1 und web.de haben im vergangenen Jahr zunächst die Registrierung von De-Mail-Adressen gestartet.

Die Internet-Handelsplattform Ebay will die Plattform für den E-Postbrief zur eindeutigen Identifizierung von Verkäufern und Käufern nutzen. Mit der Post sei eine Partnerschaft zur Weiterentwicklung des E-Postbriefs vereinbart worden, teilte Ebay-Manager Christian Kunz mit. "Wir werden eine neue Art der Identifizierung entwickeln, die für den Kunden viel einfacher ist", sagte Kunz. Bei der Anmeldung neuer Kunden könne die Identifizierung künftig über einen E-Post-Account abgewickelt werden. (dpa)

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