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Pakadoo wird von Francotyp-Postalia übernommen

Gründer und Geschäftsführer von Pakadoo: Markus Ziegler (links) und Michael Strohäcker
© Foto: Pakadoo

Vor der Insolvenz gerettet: Das Unternehmen FP Digital Business Solutions ist zum Oktober als Investor bei dem Anbieter von Paket- und Logistikdienstleistungen eingestiegen.


Datum:
06.10.2022
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit:
2 min
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FP Digital Business Solutions, eine Tochtergesellschaft der Francotyp-Postalia Holding, hat mit Wirkung zum 1. Oktober das insolvente Start-up Pakadoo übernommen. Die Marke Pakadoo bleibt nach Angaben des Unternehmens erhalten, genauso wie der Standort in Böblingen. Außerdem sollen alle Mitarbeiter sowie das Management von Pakadoo in die FP Digital Business Solutions integriert werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Pakadoo ist ein Anbieter von Lösungen im Bereich der Paket- und Logistikdienstleistungen. Zum Produktportfolio gehören unter anderem Paketstationen, in denen Kunden zeit- und absenderunabhängig Sendungen abholen können. Diese Stationen können je nach Kundenwunsch an passenden Standorten aufgestellt und von jeglichen Lieferdiensten mit Sendungen bestückt werden. Das junge Unternehmen besteht seit 2018.

Im Sommer dieses Jahres stellte das Start-up einen Insolvenzantrag. Am 1. Oktober 2022 eröffnete das Amtsgericht Stuttgart das Insolvenzverfahren und bestellte Ilkin Bananyarli von der Pluta Rechtsanwalts GmbH zum Insolvenzverwalter. Er war zuvor bereits als vorläufiger Verwalter tätig, führte den Betrieb uneingeschränkt fort und analysierte die finanzielle Situation des Unternehmens. Zudem startete Bananyarli den strukturieren Investorenprozess, der nun mit Francotyp-Postalia als passenden Investor abgeschlossen ist, wie Pluta am Donnerstag bekannt gab.

Die börsennotierte Francotyp-Postalia Holding AG mit Sitz in Berlin ist die Holdinggesellschaft der weltweit tätigen FP-Gruppe (FP). FP ist nach eigenen Angaben „ein Experte für Lösungen, die das Büro- und Arbeitsleben einfacher und effizienter machen.“ Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro. Mit der Übernahme von Pakadoo wolle man den FP-Geschäftsbereich Digital Business Solutions stärken. FP erhält demnach Zugang zu einer SaaS-basierten Plattform für die Logistik eingehender Pakete in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, im Einzelhandel und in der City-Logistik. FP Parcel Shipping wiederum erweitert das Angebot von Pakadoo für den Versand von Paketen und Waren, insbesondere außerhalb Deutschlands. (sn)

 

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