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Millionen für Automatisierung: Eurogate investiert in JadeWeserPort

Der Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) soll in den kommenden Jahren leistungsstärker ausgebaut werden
© Foto: Eurogate

Die Investitionen sollen in den kommenden drei Jahren fließen. Ziel ist es, den Umschlag von einem manuellen Betrieb auf ein automatisiertes System umzustellen.


Datum:
17.12.2021
Lesezeit: 
3 min
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Wilhelmshaven. Für einen automatisierten Containerumschlag am JadeWeserPort in Wilhelmshaven will der Terminalbetreiber Eurogate in den kommenden Jahren insgesamt 150 Millionen Euro in den Tiefwasserhafen investieren. „Wir wollen den Automatisierungsgrad der Anlage erhöhen“, sagte ein Eurogate-Sprecher am Freitag. Die Investitionen sollen in den kommenden drei Jahren fließen, um den Umschlag von einem manuellen Betrieb auf ein automatisiertes System umzustellen. Das Vorhaben soll den Angaben zufolge bereits im Januar 2022 beginnen. 2024 soll der Güterumschlag für einen ersten von vier Schiffsliegeplätzen weitgehend automatisiert betrieben werden.

Mit der Automatisierung soll der Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) laut dem Vorsitzenden der Eurogate-Gruppengeschäftsführung, Michael Blach, leistungsstärker ausgebaut werden. „Wir rechnen mittelfristig mit einem deutlichen Umschlagswachstum in Wilhelmshaven und damit sind für uns jetzt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung des Terminals gegeben“, sagte Blach in einer Mitteilung am Donnerstag.

Infrastruktur soll ausgebaut werden

Für den automatisierten Betrieb des Terminals soll nach Angaben des Unternehmens zunächst die vorhandene Infrastruktur ausgebaut werden. Etwa sollen die bestehenden acht Containerbrücken erhöht werden. Zwei weitere Containerbrücken werden den Plänen zufolge 2023 geliefert, montiert und am JadeWeserPort in Betrieb genommen.

Wie sich der Personalbedarf in Folge der Automatisierung entwickeln werde, sei noch nicht absehbar, sagte der Eurogate-Sprecher. Derzeit arbeite das Unternehmen an Personalkonzepten. In einem mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi unterzeichneten Tarifvertrag sei bereits Ende 2018 vorgesehen, die Folgen der Automatisierung für die Beschäftigten „sozial und mitbestimmt zu gestalten“, hieß es. (dpa/sn)

 

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