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MAN Trucks gibt Ausblick für 2024

MAN eTGX Lkw
MAN Trucks gab diese Woche einen Ausblick, was bei dem Lkw-Hersteller nächstes Jahr alles passieren soll
© Foto: MAN Truck & Bus

Christoph Huber, Vorsitzender der Geschäftsführung der MAN Truck & Bus Deutschland, gab am 5. Dezember einen Ausblick wie es 2024 bei MAN im Bereich Truck und Van weitergeht und was der Lkw-Hersteller, mit Blick auf den Verkaufsstart des eTGX, in punkto Ladeinfrastruktur plant.


Datum:
06.12.2023
Autor:
Gerhard Grünig/Stefanie Schuhmacher
Lesezeit:
3 min
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Im Bereich Truck steht bei MAN im kommenden Jahr klar das Thema E-Mobilität im Mittelpunkt, wie Christoph Huber, Vorsitzender der Geschäftsführung, am 5. Dezember verkündete. Ende 2024 sollen die ersten eTGX und eTGS an Kunden ausgeliefert werden. Die Serienproduktion soll planmäßig 2025 anlaufen. Aktuell seien 54 Service-Standorte vorbereitet, um den Service für elektrifizierte Lkw, Busse und Vans durchzuführen - 44 eigene Servicebetriebe sowie zehn Servicepartner. Ab Mitte 2025 sollen insgesamt 150 Standorte für die Serienfahrzeuge „E-ready“ sein.

Geplant ist, dass jeder E-Lkw eine Heimatwerkstatt hat, die mit speziellen Werkzeugen, einem mobilen DC-Ladegerät und  Elektrofachkräften ausgerüstet ist. Zusätzlich werden gemeinsam mit dem Kunden potenzielle Routen erarbeitet, an denen entsprechende qualifizierte Servicepartner unterstützen können. Zudem soll das Servicenetz an nicht geplanten Routen erweitert werden mit Niederlassungen in der Nähe von Ladestationen und für den Pannenfall. Bislang wurden 600 Mechatroniker bis zum Hochvolt-Grundkurs geschult. Über 500 Mechatroniker haben eine produktspezifische Hochvolt-Schulung für Fahrzeuge wie eTGE, eTGM und eBus sowie die Hochvolt-Schulung für effiziente Hybridbusse erhalten. In Hannover-Laatzen errichtet MAN eine Batterie-Instandsetzung als Pilotprojekt. Für 2024 ist ein zusätzlicher Standorts in Nürnberg geplant. Die Standorte Göttingen, Wiesbaden, Schweinfurt, München-Neufahrn, Nürnberg und Hamburg-Moorfleet erhalten eine eigene Ladeinfrastruktur.

30.000 Ladevorgänge prognostiziert

Eine Analyse von MAN ergab für das Jahr 2030 insgesamt 30.000 Ladevorgänge von eTrucks entlang der Autobahnen. Prognostiziert ist die Verteilung der Ladevorgänge auf Zwischenladen an MCS-Ladepunkten und Übernachtladen an CCS-Ladepunkten. Sollte der Ladebedarf für kürzere Strecken als 300 km nicht über das Laden an Depots gedeckt werden können, erhöht sich entsprechend der öffentliche Ladebedarf. Das Joint Venture Milence zwischen Traton, Daimler Trucks und Volvo Trucks nimmt sich künftig verstärkt dieser Ladestellenproblematik an. Aktuell wird an der Installation und dem Betrieb von 1700 leistungsstarken Ladepunkten bis 2027 gearbeitet. Der erste Ladepunkt wird im Dezember 2023 eröffnet. Zudem ist MAN im HoLa (Hochleistungsladen)-Projekt des BMDV vertreten.

Neues Jahr, neue Technik

2024 kommt außerdem der neue MAN TGE „Next Level“ mit einer neuen Generation von Steuergeräten, Sensoren und Kameras. Im gleichen Schritt ist die E/E-Architektur grundlegend erneuert worden. Damit wird laut MAN eine grundsätzliche Weiterentwicklung im Bereich der Assistenz- und Sicherheitssysteme möglich, von denen dann einige zur Serienausstattung gehören werden - unter anderem Verkehrszeichenerkennung, aktiver Spurhalteassistent, Müdigkeitserkennung sowie Einparkhilfe. Dazu kommen eine neue Armaturentafel mit digitaler Instrumentenanzeige samt großem Display zur Steuerung der Fahrzeugfunktionen sowie das Infotainmentsystem MAN Media Van mit 10,4 Zoll großen Display, unter anderem mit den standardmäßigen Funktionen DAB+, MAN Connect, App-Connect sowie MAN SmartLink für die Smartphone-Integration.

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