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Luftfracht: BGA will überflüssige Nachkontrollen vermeiden

Der Vorstandsvorsitzende des BGA-Verkehrsausschusses plädiert für mehr Sicherheit – und zwar schon bei der Warenannahme


Datum:
15.11.2010
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Berlin. In der aktuellen Sicherheitsdebatte zur Verschärfung der Frachtkontrollen hat sich der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) für mehr Kontrolle bei der Warenannahme und einheitliche Sicherheitsrichtlinien aller EU-Staaten ausgesprochen. „Der bessere Weg ist, dass bedenkliche Waren erst gar nicht zu den deutschen Flughäfen gelangen." Mit diesen Worten reagierte Gerhard Riemann, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des BGA, zunächst auf den Vorschlag des Bundesinnenministeriums, an europäischen Flughäfen die Luftfrachtkontrollen aus Nicht-EU-Ländern zu verschärfen. Für ihn habe „Sicherheit im Luftverkehr oberste Priorität."

Nachdrücklich wies Riemann darauf hin, dass eine sichere Lieferkette mit wirkungsvollen Kontrollen, bei der Warenannahme durch die Airline beziehungsweise den Spediteur beginne. „Überflüssige Nachkontrollen beim Umladen von Frachtgütern" müssten vermieden werden, denn diese seien „mit der zeit- und preissensiblen Luftfrachtbranche nicht vereinbar." Er bejahte den Vorschlag des Bundesinnenministeriums mit Hilfe eines europaweit gültigen Rasters aus Frachtlisten verdächtige Sendungen herauszufiltern. „Dadurch können mit wenig Aufwand gezielt Gefahrenpotenziale erkannt und unterbunden werden", so Riemann abschließend. (cbr) 

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