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Logistikimmobilien: Höchstmarke beim Flächenumsatz

Die hohe Flächennachfrage ist vor allem auf den wachsenden E-Commerce zurückzuführen
© Foto: alphaspirit/stock.adobe.com

Der nach wie vor stark wachsende E-Commerce hat für eine hohe Flächennachfrage auf dem Markt für Logistikimmobilien gesorgt.


Datum:
19.11.2021
Autor:
Thomas Burgert
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München. Im dritten Quartal 2021 verzeichnete der deutsche Logistikimmobilienmarkt eine Höchstmarke beim Flächenumsatz im Zeitraum der ersten neun Monate, wie aus dem quartalsweise erscheinenden Marktbericht von LIP Invest hervorgeht. Zurückzuführen sei die hohe Flächennachfrage vor allem auf den weiterhin wachsenden E-Commerce, aber auch auf die Aufstockung von Pufferbeständen angesichts immer neuer Materialengpässe und Lieferschwierigkeiten. „Diese haben zu einer erhöhten Aufmerksamkeit für die Logistikbranche in Deutschland geführt“, berichten der Investmentmanager für Logistikimmobilien in Deutschland.

Das Transaktionsvolumen betrug im dritten Quartal 1,9 Milliarden Euro und liege damit bei einem Gesamtvolumen von 6,2 Milliarden Euro innerhalb der ersten neun Monate leicht unter dem bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2017. Etwa zwei Drittel des Volumens gehen laut LIP Invest dabei auf Einzeltransaktionen zurück. Mit einem Anteil von 60 Prozent habe die Nutzergruppe „Logistikdienstleister“ deutlich bei den am Markt verfügbaren Logistikimmobilien dominiert, so LIP Invest. Im Gegenteil dazu seien Industrieunternehmen als Nutzer mit einem Anteil von acht Prozent kaum am Markt vertreten.

Kräftiger Wachstumsschub durch E-Commerce

In seinem Ausblick weist LIP Invest darauf hin, dass das Jahr 2020 das Konsumverhalten in Deutschland nachhaltig verändert habe, was dem E-Commerce zu einem kräftigen Wachstumsschub verholfen habe. Zum „E“ habe sich zudem ein „Q“ gesellt: Der Quick-Commerce, womit LIP Invest Start-Ups beschreibt, die eine Zustellung von Lebensmitteln und Drogerieartikeln in unter einer Stunde garantieren. Um diese Lieferversprechen einhalten zu können, bedürfe es „eines flächendeckenden Netzes an Micro-Hubs, kleinflächigen Lagern in Innenstadtnähe“. Ob dies „die Geburt einer neuen Assetklasse“ (Anlageklasse) bedeute, werde unterschiedlich bewertet. Aufgrund der Kleinteiligkeit und der teilweise gemischten Nutzung der Flächen würden Micro-Hubs laut LIP Invest „nicht unter die klassischen Anlageprodukte der Assetklasse Logistikimmobilien“ fallen. (tb)

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