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LBT und LBS bitten um Aufhebung der Energiesteuern

Seit Ende Februar steigen die Kraftstoffpreise rasant
© Foto: aroitner/stock.adobe.com

Die derzeitigen Preissprünge bei Kraftstoffen treffen das Geschäft von Speditions- und Logistikunternehmen. Die Interessenverbände sprechen von einer existenzgefährdenden Lage für mittelständische Firmen.


Datum:
11.03.2022
Autor:
Janis Leonhardt/Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
1 min
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München. Die bayerischen Logistikverbände LBT und LBS bitten die bayerische Staatsregierung, die Energiesteuern sofort aufzuheben. In einem gemeinsamen Schreiben an Ministerpräsident Söder begründen der Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen und der Landesverband Bayerischer Spediteure ihr Anliegen mit den seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine akut gestiegenen Kraftstoffpreisen. Insbesondere für mittelständische Speditions- und Logistikunternehmen seien die Preissprünge existenzgefährdend, so die Interessenverbände. Die sogenannten Dieselfloater – Vereinbarungen mit den Auftraggebern für Preisanpasungen bei solchen Energiekostensteigerungen – fangen die aktuellen Sprünge nicht mehr ab, da die Logistik- und Transportunternehmen den Sprit vorfinanzieren müssen, schreiben LBT und LBS. Gasbetriebene Fahrzeuge seien angesichts der aktuellen Energiepreise nicht mehr einsetzbar.

LBT und LBS verweisen auf die Initiativen des saarländischen Ministerpräsidenten Hans und des bayerischen Wirtschafsministers Aiwanger, die sich dafür ausgesprochen hatten, die Energiesteuern zu senken. Auch Pkw-Fahrern kämen steuerliche Entlastungen bei den Energiepreisen zu Gute, so die Verbände. (jl/ste)

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