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Kühne + Nagel baut Frischwarenlogistik aus

Kühne + Nagel will den Familienbetrieb J. van de Put Fresh Cargo Handling übernehmen
© Foto: J. van de Put Fresh Cargo Handling

Logistikkonzern übernimmt den niederländischen Dienstleister J. van de Put Fresh Cargo Handling


Datum:
21.07.2011
1 Kommentare

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Schindellegi. Kühne + Nagel will den niederländischen Dienstleister J. van de Put Fresh Cargo Handling übernehmen. Wie der Logistikkonzern heute bekannt gab, soll durch den Kauf des auf verderbliche Waren spezialisierten Unternehmen aus Amsterdam die Position in diesem Segment ausgebaut werden. „Diese Übernahme folgt unserer weltweiten Wachstumsstrategie auf dem Markt für Frischelogistik", sagte Karl Gernandt, Verwaltungsratpräsident von Kühne + Nagel.

Das Unternehmen im Familienbesitz beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit 260 Mitarbeiter und ist auf die Abwicklung von Luftfracht mit Blumen, Schnittblumen, Früchten und Gemüse spezialisiert. Standort ist der Flughafen Schiphol, Europas wichtigstes Umschlagzentrum für verderbliche Ware. Wie Kühne + Nagel mitteilte, muss die Transaktion noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Erst Anfang der Woche hatte Kühne + Nagel die Halbjahreszahlen bekannt gegeben. Demnach konnte der Logistikkonzern dank Kostensenkungen seinen Gewinn im ersten Halbjahr deutlich steigern. Der Reingewinn des Unternehmens kletterte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um elf Prozent auf 312 Millionen Franken (273 Millionen Euro). Der Umsatz stagnierte im ersten Halbjahr bei 9,79 Milliarden Franken. Eine Ursache hierfür war der starke Schweizer Franken. Sowohl in der Seefracht wie auch in der Luftfracht transportierte der Logistikkonzern deutlich mehr Güter als ein Jahr zuvor.

Zurückhaltend äußerte sich Kühne + Nagel zum weiteren Jahresverlauf. Die Wachstumsdynamik im Markt habe im zweiten Quartal nachgelassen, eine verlässliche Prognose für die konjunkturelle Entwicklung im zweiten Halbjahr sei angesichts der unbeständigen Wirtschaftsentwicklung auf den Weltmärkten nicht möglich, erklärte Konzernchef Gernandt. (sb) 

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KOMMENTARE


Duldrin Erich

23.07.2011 - 13:31 Uhr

Es ist wie immer in unserer Gesellschaft : den Großen wir gegeben und den Kleinen wird es zuvor genommen


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