Hapag-Lloyd will israelische Reederei übernehmen

16.02.2026 07:58 Uhr | Lesezeit: 3 min
Hapag-Lloyd, Containerschiff
Hapag-Lloyd hatte im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinnrückgang verzeichnet
© Foto: Jochen Tack/Jochen Tack/dpa/picture alliance

Die Reederei Hapag-Lloyd will die weltweit tätige israelische Reederei Zim übernehmen, dazu sind aber noch Zustimmungen und die Freigabe Israels nötig.

Die deutsche Containerreederei Hapag-Lloyd will die israelische Reederei Zim Integrated Shipping Services Limited übernehmen. Der Vorstand von Hapag-Lloyd führe fortgeschrittene Verhandlungen über einen möglichen Erwerb sämtlicher Anteile an der israelischen Reederei, teilte das Unternehmen mit. Zim ist eine international tätige israelische Reederei mit einer eigenen Flotte von Containerschiffen. Der Hauptsitz befindet sich in der israelischen Hafenstadt Haifa. Seit 2021 ist Zim an der New Yorker Börse notiert. Das Unternehmen unterhält ein weltweites Netzwerk von Seerouten.

Freigabe des Staates Israel nötig

Bislang seien aber noch keine bindenden Vereinbarungen abgeschlossen worden, hieß es von Hapag Lloyd. Erforderliche Zustimmungen des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft und der zu beteiligenden Gremien der Vertragspartner stünden noch aus. Zudem sei die Freigabe des Staates Israel aufgrund von Sonderrechten in der Satzung von Zim erforderlich. Wie teuer ein Erwerb der israelischen Reederei sein könnte, ging aus der Mitteilung nicht hervor.

Hapag-Lloyd mit Gewinnrückgang

Hapag-Lloyd hatte im Geschäftsjahr 2025 auch wegen gesunkener Preise einen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag demnach vorläufig bei einer Milliarde Euro. 2024 hatte der Wert noch bei 2,6 Milliarden Euro gelegen.



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