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Geld für Wasserstoffprojekte in Niedersachsen

Ziel ist der Aufbau einer umfassenden Wasserstoffinfrastruktur(Symbolbild)
© Foto: dpa/picture alliance/Fotostand/Gelhot

Niedersachen unterstützt den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur mit Fördermitteln, gleichzeitig betonen die Partner, dass auf europäischer Ebene noch einige Fragen geklärt werden müssen.


Datum:
16.09.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Das Land Niedersachsen unterstützt mit rund 709 Millionen Euro mehrere Wasserstoffprojekte im Bundesland, weitere 1,6 Milliarden Euro sollen vom Bund dazukommen. Salzgitter Flachstahl, BP, Evonik, Nowega, OGE, RWE und Thyssengas sind dabei Partner der Initiative „Get H2“, deren Ziel es ist, den Kern für eine bundesweite Wasserstoffinfrastruktur zu etablieren.

In Salzgitter haben der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Stefan Wenzel, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, eine Verwaltungsvereinbarung für die Fördergelder unterzeichnet. Zwölf Wasserstoffprojekte in Niedersachsen sollen davon profitieren, darunter fünf, die unter maßgeblicher Beteiligung von Partnern der Initiative Get H2 umgesetzt werden.

Alle Fördermittel werden im Rahmen des Programms für „Wichtige Projekte von gemeinsamem europäischem Interesse“ (IPCEI) der EU bewilligt. Bevor die Fördersumme ausgezahlt werden kann, ist allerdings zwingend ein positiver Bescheid aus Brüssel nötig, der weiterhin aussteht.

Wichtiges Signal der Landesregierung

„Die Bereitstellung der Mittel im niedersächsischen Landeshaushalt ist ein wichtiges Signal, dass die Landesregierung entschlossen hinter den Wasserstoffprojekten steht“, erklärten die Get H2-Partner. Dadurch entstehe mehr Verbindlichkeit für die Finanzierung der Projekte zu Erzeugung, Transport und industriellem Verbrauch von grünem Wasserstoff.

Neben dem finanziellen Aspekt seien aber vor allem auf europäischer Ebene wichtige regulatorische Rahmenbedingungen notwendig. Dazu gehören laut den Partnern die Fragen, welcher Strom für die Erzeugung von grünem Wasserstoff verwendet werden darf, wie die Finanzierung des Wasserstoffnetzes organisiert werden soll oder welche Anreize für den Verbrauch des grünen Wasserstoffs in der Industrie geschaffen werden sollen. Hier brauche es schnell Klarheit, so die Get H2-Partnerunternehmen. (tb)

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