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Fraunhofer-Institut: Wasserstoff auch künftig kein dominanter Energieträger

Wird Wasserstoff doch nicht der Energieträger der Zukunft?
© Foto: bluedesign / stock.adobe.com

Die Forscher erwarten die größte Nachfrage von Wasserstoff im Verkehrsbereich. Im Lkw-Verkehr sei der Wasserstoffeinsatz jedoch weniger klar als im internationalen Schiffs- und Flugverkehr.


Datum:
15.09.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher/ dpa
Lesezeit: 
2 min
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Wasserstoff spielt nach einer Studie künftig in der globalen Klimapolitik eine wichtige Rolle - er wird aber nicht der dominierende Energieträger der Zukunft sein. So lautet das Fazit einer am Donnerstag, 15. September, vorgestellten Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI). Die Forscher erwarten die größte Nachfrage von Wasserstoff im Verkehrsbereich. Im EU-Verkehrssektor könnte demnach der Anteil im Jahr 2050 bei 28 Prozent bezogen auf den Gesamtenergiebedarf liegen. Im internationalen Schiffs- und Flugverkehr sei der Einsatz von H2-Syntheseprodukten gesetzt. Im Auto- und Lkw-Verkehr sei ein Wasserstoffeinsatz jedoch weniger klar.

Die globale Wasserstoffnachfrage hängt demnach auch von der regionalen Klimapolitik ab und wie ambitioniert diese sei. Für die EU wird der Anteil bis 2050 auf bis zu 14 Prozent geschätzt, für China hingegen wiesen die meisten Szenarien nur einen Wasserstoffanteil von maximal 4 Prozent an der Endenergie aus.

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