Paris. Die Zahl der Firmenzusammenbrüche im französischen Straßengütertransport hat sich im ersten Halbjahr mit insgesamt 797 um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Das berichtete das Fachmagazin L`Officiel des Transporteurs unter Berufung auf Zahlen des Marktbeobachters Dun & Bradstreet.
Den stärksten Einbruch mit 20 Pleiten respektive 122 Prozent Zuwachs musste dabei der Ferntransport hinnehmen. Beim Güternahverkehr stieg der Anteil um 3 Prozent auf 438 Konkurse, bald 300 Fälle betrafen den City-Transport und Umzugsspeditionen. Deutlich zurück gegangen sind dagegen bis Ende Juni die Pleiten im Lkw-Verleih mit Fahrer (- 18 Prozent) sowie beim Stückgut- und Eiltransport (- 38 Prozent).
Als Hauptgründe für die Pleitenexplosion gelten die stark gestiegenen Dieselpreise und Lohnkosten. Hinzu kommen Konjunktureinbrüche in Einzelsektoren, Verluste einzelner Großkunden oder auch fehlerhafte Steuererklärungen. (vr/jb)