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Frachtenbörse Timocom feiert 25-jähriges Jubiläum

Die aktuellen Geschäftsführer des IT-Unternehmens mit dem Gründer (v.l.n.r.): Sebastian Lehnen, Tim Thiermann und Jens Thiermann am Headquarter von Timocom
© Foto: TIMOCOM

Die Idee eines deutschen Start-ups im Jahr 1997 hat den europäischen Straßengüterverkehr nachhaltig beeinflusst. Nun wird Timocom bereits ein Viertel-Jahrhundert alt.


Datum:
01.04.2022
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit: 
2 min
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Erkrath. Es ist die Erfolgsgeschichte eines ehemaligen deutschen Start-ups: Die Frachtenbörse Timocom feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

„Angefangen hat es damit, dass ich eine europaweite Vergabeplattform für Transportaufträge gesucht habe, um die Leerfahrten meiner Spedition zu reduzieren. Aber ich fand keine, die meinen Ansprüchen gerecht wurde“, erzählt Gründer und Spediteur Jens Thiermann. Gemeinsam mit Geschäftspartnern tüftelte Thiermann monatelang an der Software für eine eigene Frachtenbörse, bis er die damals Truck & Cargo benannte Fracht- und Laderaumbörse veröffentlichte.

1,5 Milliarden Frachtsuchen pro Jahr

Den Anwendungen von Timocom verdankt sein Unternehmen auf Prozessebene 80 Prozent Zeitersparnis, sagt Wilhelm Dallmann, der mit der Dallmaco Speditionsges. ein Kunde der ersten Stunde ist. Nach einigen Jahren eröffnete Timocom auch Standorte in Polen, Tschechien und Ungarn, um die Kernmärkte Osteuropas besser betreuen zu können und überschritt die Marke von 10.000 Kunden. Heute zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 50.000 Kunden mit über 147.000 Systemnutzern in 46 europäischen Ländern. Pro Jahr würden 1,5 Milliarden Frachtsuchen im System durchgeführt.

„Unsere Vision ist eine Welt ohne logistische Herausforderungen“, betont Tim Thiermann. Der älteste Sohn des Gründers hat 2019 gemeinsam mit Sebastian Lehnen die Geschäftsführung übernommen. Damit wird das IT-Unternehmen nun in zweiter Generation geführt. Die neuen Chefs haben sich zum Ziel gesetzt, das Familienunternehmen und die Frachtenbörse nicht nur weiterzuführen, sondern zum größten und sichersten Marktplatz im Freighttech-Sektor zu machen. „Dafür investieren wir bis 2030 rund 100 Millionen Euro allein in Forschung und Entwicklung“, so Tim Thiermann. (sn)

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