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FedEx-Boss kritisiert Trumps Pläne zur Handelspolitik

22.12.2016 10:45 Uhr
FedEx-Boss kritisiert Trumps Pläne zur Handelspolitik
Der Mitbegründer und Chef des US-amerikanischen Logistikriesen FedEx, Frederick Smith
© Foto: Picture Alliance/epa/Cavanaugh

Frederick Smith warnt vor massiven wirtschaftlichen Folgen, sollte der künftige US-Präsident an seinem protektionistischen Kurs festhalten.

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Washington. Der Mitbegründer und Chef des US-amerikanischen Logistikriesen FedEx, Frederick Smith, hat die handelspolitischen Pläne des kommenden US-Präsidenten Donald Trump scharf kritisiert. Der von Trump während seines Wahlkampfs angekündigte neue Protektionismus werde „schlimme Folgen“ für die USA haben, sagte Smith auf einer Veranstaltung des U.S. Council on Competitiveness in Washington.

Sollten sich die USA tatsächlich, wie von Trump angedroht, aus dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen Nafta zurückziehen, werde das „massive wirtschaftliche Folgen“ für das Land bringen. Ein Handelskrieg mit China und Mexiko würde die USA in eine Rezession treiben und fünf Millionen Arbeitsplätze kosten, zitierte Smith aus wissenschaftlichen Studien.

Smith: Trump sollte Freihandelsabkommen verbessern

Statt neue Probleme mit Handelspartnern zu schaffen, sollten sich Trump und die neue US-Administration darum bemühen, die noch in Verhandlung befindlichen Freihandelsabkommen zu verbessern und zu unterzeichnen. Dazu zählte Smith neben dem geplanten Freihandelsabkommen mit der EU TTIP noch die Transpazifische Partnerschaft (TPP) zwischen elf Pazifikländern (ohne China) und das Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (TISA) zwischen 23 Mitgliedern der Welthandelsorganisation (WTO).

Freihandel sei ein Motor für die Wirtschaft. Freihandelsabkommen hätten es den USA, Deutschland und Japan erlaubt, zu wirtschaftlichen Supermächten nach dem Zweiten Weltkrieg aufzusteigen.

Verhandlungen mit China

Auch die Verhandlungen über das bilaterale Investitionsabkommen mit China müsse Trump unbedingt weiterführen. „Die Beziehungen zwischen den USA und China sind die bedeutendsten Beziehungen des 21. Jahrhunderts zwischen zwei Ländern“, sagte Smith.

Bezogen auf die Innenpolitik stellte der FedEx-Boss drei Forderungen auf: Senkung der Unternehmenssteuer, die mit derzeit 35 Prozent „eine der höchsten der Welt“ sei; Vorbereitung der Arbeitnehmer auf die „innovativen Jobs von Morgen“; Modernisierung der Infrastruktur, besonders von Straßen, Häfen und Flughäfen. (kw)

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