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Fähren können Landstrom im Lübecker Hafen nutzen

Fähren können während ihrer Liegezeit auf Schiffsdiesel verzichten und auf Landstrom zugreifen
© Foto: LHG/ Karl Erhard Vögele

Die Europäische Union fördert ein Projekt in den Häfen von Lübeck und Helsinki, bei dem untersucht wird, wie sich bei der Nutzung von Landstrom Umweltschutz und Rentabilität vereinen lassen.

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Lübeck. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) als Konsortialführerin sowie der „Port of Helsinki“ erhalten insgesamt bis zu 3,4 Millionen Euro aus dem EU-Programm „Connecting Europe Fazilität für Verkehr (CEF), Schwerpunkt Motorways of the Sea (MoS)“ für ihr hr gemeinsames Projekt „MoS Hansalink2“. Dieses sieht vor, dass die Häfen Helsinki und Lübeck an jeweils zwei Anlegern Landstromanlagen errichten. Schiffe der Reederei Finnlines, die im Fährverkehr zwischen dem Lübecker Terminal Skandinavienkai und dem finnischen Hafen Helsinki-Vuosaari pendeln, können in der Zukunft während ihrer Liegezeit auf Schiffsdiesel verzichten und stattdessen auf Landstrom zugreifen können. Das im Februar 2020 aufgelegte deutsch-finnische Projekt soll 2023 abgeschlossen werden.

In Lübeck konnten Frachtschiffe am Nordlandkai schon seit 2008 an die Steckdose gehen. Doch es blieb bei diesem einen Feldversuch, da der an Bord erzeugte Strom deutlich günstiger ist. Die Häfen Lübeck und Helsinki wollen nun untersuchen, wie sich aus heutiger Sicht und infrastrukturelle Gegebenheiten an Land und an Bord „unter einen Hut“ bringen lassen.  

Mit ihrem CEF-Programm will die Europäische Union Kurzstreckenseeverkehre nachhaltiger gestalten. Neben Landstromanlagen fördert sie auch neue Gatesysteme in den Häfen. Der Lübeck Port Authority (LPA) wurden dafür 1,8 Millionen Euro zugesprochen, die LHG erhält bis zu 940.000 Euro und der Hafen Helsinki rund 690.000 Euro. Die Reederei Finnlines wirkt als assoziierte Partnerin mit. (tb)

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