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EM 2012: Probleme in Polen beim Straßenbau

Autobahnbau der A2 vorerst gestoppt: Das chinesische Konsortium COVEC verzichtet auf die weitere Ausführung des Großauftrags


Datum:
03.06.2011
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Warschau. Ein Jahr vor der Fußball-Europameisterschaft 2012 kämpft Gastgeberland Polen mit ernsthaften Problemen beim Bau einer wichtigen Autobahnstrecke. Das chinesische Konsortium COVEC wolle auf die weitere Ausführung des Auftrags verzichten, sagte Andrzej Maciejewski von der Generaldirektion für Straßenbau am Freitag in Warschau. Die Firma solle in nächster Zeit Vorschläge zur Lösung der Probleme unterbreiten. Im anderen Fall werde Polen den Vertrag kündigen und Entschädigungsansprüche von mindestens 741 Millionen Zloty (185 Millionen Euro) stellen, warnte Maciejewski.

„Das ist eine Niederlage", sagte der Chef des parlamentarischen Ausschusses für Verkehrsfragen, Janusz Piechocinski, dem Fernsehsender „TVN24". Es gebe keine Chance mehr für die rechtzeitige Beendigung des Bauprojektes. Regierungschef Donald Tusk versicherte dagegen, der vorgesehene Termin werde eingehalten. Das EM-Eröffnungsspiel soll am 8. Juni 2012 in Warschau stattfinden.

COVEC baut einen 20 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn A2 zwischen Strykow und Konotopa östlich von Lodz. Bereits vor Wochen waren die Arbeit abgebrochen worden. Polnische Subunternehmer stellten Geldforderungen, es gab Proteste. Die A2 soll den deutsch-polnischen Grenzübergang Swiecko mit Warschau verbinden und als Hauptverkehrsverbindung für deutsche Fußballfans fungieren. Polen richtet die EM zusammen mit der Ukraine aus. (dpa) 

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