Im Fokus der Kooperation steht die Weltpremiere des „Mobile Power Plant Ultra 2.0“. Dabei handelt es sich um eine integrierte Lösung für die Energieversorgung, die darauf abzielt, die Logistikinfrastruktur zu transformieren. Dies sei ein „wichtiger Schritt“ in ihrem weltweiten Engagement für die Förderung der Elektrifizierung der Logistik und die Optimierung des Energiemanagements in Logistikparks, teilten die drei Partner mit.
Umwandlung traditioneller Logistikparks
Dem vorausgegangen war eine Rahmenvereinbarung zwischen CATL und DHL, die das Unternehmensziel von DHL unterstützt, bis 2050 eine klimaneutrale Logistik zu realisieren. Darauf baut die vertiefende Kooperation – nun mit Einbindung von Quibo Energy. Gemeinsames Ziel der drei Unternehmen ist die Umwandlung traditioneller Logistikparks zu intelligent vernetzten „Energie-Hubs“.
Unterschiedliche Kompetenzfelder
Um die Energiestruktur an den Logistikstandorten zu optimieren und die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu fördern, spielen die jeweiligen Kompetenzfelder von CATL, DHL und Quibo Energy eine wichtige Rolle:
- Vom Batteriehersteller CATL kommen flüssigkeitsgekühlte Energiespeichersysteme, umfassende Energiemanagement-Plattformen sowie Anbindungsmöglichkeiten an Batteriewechsel- und ultraschnelle Ladesysteme.
- Das Logistikunternehmen DHL bringt sein Logistik-Know-how auf globaler Ebene ein. Dabei baut es auf sein weltweites Netzwerk „EV Centers of Excellence“ auf. Das Unternehmen wird CATLs Energielösungen nicht nur in seinen eigenen Logistikparks integrieren, sondern auch als bevorzugter Logistikdienstleister des Batterieherstellers fungieren.
- Quibo Energy stellt die Integration von Solarenergie, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in ein einheitliches, effizientes Ökosystem zur Verfügung.
Ein umfassendes Energie- und Infrastrukturnetzwerk
Bei dem „Mobile Power Plant Ultra 2.0“ soll es sich um ein „robustes, wirtschaftliches und integriertes Energie- und Ladenetzwerk“ handeln, betonen die Partner. Neben der eigentlichen Stromversorgung und dem Laden innerhalb von Logistikparks sollen der zukünftige Einsatz von Elektrofahrzeugen, das Batterierecycling, die Entsorgung am Ende der Lebensdauer sowie Innovationen im Bereich der Mobilität untersucht werden.