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E-Fuels: Forschungsanlage soll nach Leuna kommen

25.05.2023 11:22 Uhr | Lesezeit: 3 min
Ineratec E-Fuels
Man die Technologie rund um die E-Fuels fördern, kündigte Bundesverkehrsminister Volker Wissing an
© Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat

Im Chemiepark Leuna in Sachsen-Anhalt soll in Zukunft zu strombasierten Kraftstoffen geforscht werden, mit dem Bau der Forschungsanlage will man 2024 beginnen.

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Nach einer umfangreichen Analyse habe das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Park in Leuna (Saalekreis) als Standort für den Bau einer Forschungsanlage ausgewählt, um zeitnah strombasierte Kraftstoffe in industriellem Maßstab herstellen zu können, teilte das DLR am Donnerstag, 25. Mai, mit. Mit Unternehmen und weiteren Forschungseinrichtungen sollen zukünftig notwendigen großtechnischen Technologien und Verfahren entwickelt und getestet werden.

Der Bau für die Forschungsanlage soll den Angaben zufolge im Januar 2024 beginnen. „Strombasierte Kraftstoffe sind – neben alternativen Antrieben und weiteren Verbesserungen bei Effizienz und Nutzung – eine wichtige Säule für eine klima- und umweltverträglichen Mobilität, insbesondere für den Flug- und Schiffsverkehr“, sagte die DLR-Vorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla. Das Forschungszentrum, das seinen Hauptsitz in Köln hat, werde seine Pläne nun konkretisieren.

Mittlerer dreistelliger Millionenbetrag

Deutschland wolle die Technologie rund um die strombasierten Kraftstoffe – auch E-Fuels genannt – fördern und weiterentwickeln, erklärte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP). In Leuna sollen Firmen und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammengebracht wird. Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) begrüßte die Entscheidung. „Mit der Entscheidung für den Chemiestandort Leuna, wird der Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier weiter forciert.“

Das DLR gehört zum Bundesverkehrsministerium. Für die Planung der neuen Forschungsanlage stellte das Ministerium den Angaben zufolge 12,7 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Umsetzung sollen Mittel in einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag bewilligt werden. Der Betrieb der Anlage ist vorerst bis 2035 geplant.

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