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DIHK: Die Konjunktur hält die Luft an

Viele Unternehmen würden unter der Unsicherheit leiden, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben
© Foto: picture alliance/Sueddeutsche Zeitung Photo

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat seine Konjunkturprognose für dieses Jahr gesenkt, unter anderem belasten die gestiegenen Energiepreise sowie der Fachkräftemangel die Unternehmen.


Datum:
11.02.2022
Autor:
Thomas Burgert/dpa
Lesezeit: 
2 min
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Berlin. Hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie Lieferengpässe trüben die Geschäftserwartungen der Unternehmen in Deutschland ein. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) senkt vor diesem Hintergrund seine Wachstumsprognose für dieses Jahr. Erwartet wird nun ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 3,0 Prozent, nach zuvor 3,6 Prozent. „Damit werden wir das Vorkrisenniveau unserer Wirtschaftsleistung voraussichtlich erst zur Jahresmitte erreichen“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Freitag, 11. Februar.

Als größte Belastungsfaktoren nannte er neben der Corona-Krise und Lieferengpässen die stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sowie den Fachkräftemangel. Hinzu kämen weitere zu erwartende Kostensteigerungen durch die Transformation beim Klimaschutz. Viele Firmen befürchteten eine Verschlechterung ihrer Position auf den Weltmärkten.

Unternehmen beurteilen Lage negativer als noch zum Jahreswechsel

Die Wirtschaft beurteilt sowohl ihre aktuelle Lage als auch den Ausblick auf das Gesamtjahr 2022 insgesamt negativer als vor dem Jahreswechsel. Nur knapp ein Viertel der Unternehmen rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit besseren Geschäften, wie eine Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn unter knapp 28.000 Unternehmen ergab. Die Bundesregierung erwartet für 2022 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 3,6 Prozent.

„Die Konjunktur hält die Luft an“, kommentierte Wansleben die aktuelle Lage. In den Unternehmen herrsche zwar weiterhin eine vorsichtig optimistische Grundstimmung. „Viele wissen aber wegen großer Unsicherheiten nicht, wie es weiter geht.“ (tb/dpa)

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