Ein gestiegener Umsatz und eine höhere Profitabilität haben laut Kion das erste Halbjahr 2026 geprägt. Der Auftragseingang habe unter dem allerdings außergewöhnlich hohen Niveau des ersten Halbjahres 2025 gelegen. „Kion hat sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026 vor dem Hintergrund erhöhter wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten gut behauptet. Wir konnten die Rentabilität in beiden Segmenten steigern und den Umsatz verbessern, was vor allem auf einen Anstieg von 18 Prozent in unserem Segment Intelligent Automation Solutions zurückzuführen ist“, sagte Rob Smith, CEO der Kion Group, laut Mitteilung.
Kion steigert den Konzernumsatz
Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 5,687 Milliarden Euro (H1 2025: 5,496 Milliarden Euro). Im Segment Industrial Trucks & Services ging der Umsatz leicht auf 4,079 Milliarden Euro zurück (H1 2025: 4,135 Milliarden Euro). Der Umsatz im Segment Intelligent Automation Solutions stieg im ersten Halbjahr 2026 um 18 Prozent auf 1,629 Milliarden Euro (H1 2025: 1,386 Milliarden Euro). Das EBIT bereinigt auf Konzernebene stieg um 12 Prozent auf 429,6 Millionen Euro (H1 2025: 385,0 Mio. €), was einer EBIT-Marge bereinigt von 7,6 Prozent entspricht (H1 2025: 7,0 Prozent).
Investition in autonome Niederhubwagen
Kion hat 70 Prozent der Forschungs- und Entwicklungstochter Smart Innovation NV des belgischen Einzelhändlers Colruyt übernommen, um die Entwicklung und Industrialisierung von Lieferketten-Robotik der nächsten Generation voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Investition stehen laut Unternehmensangaben autonome Niederhubwagen, die sich präzise und effizient im Lager bewegen und unter anderem Lkw autonom be- und entladen können. Diese Fahrzeuge sind bereits seit zwei Jahren in den Distributionszentren von Colruyt im Einsatz und sollen nun von Kion-Marken in verschiedenen Branchen in größerem Maßstab vertrieben werden.