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Deutsche Post will Paketdienst aufmöbeln

15.09.2011 13:53 Uhr
Deutsche Post will Paketdienst aufmöbeln
Die Deutsche Post will ihren Paketdienst extrem verbessern
© Foto: Deutsche Post

In den nächsten Jahren sollen rund 750 Millionen Euro in die Modernisierung des bundesweiten Paketnetzwerks gesteckt werden

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Hamburg/Bonn. Die Deutsche Post will den in der Kritik von Verbraucherschützern stehenden Paketdienst in Deutschland mit kräftigen Investitionen auf Vordermann bringen. In den nächsten Jahren sollen rund 750 Millionen Euro in die Modernisierung des bundesweiten Paketnetzwerks gesteckt werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit.

"Dies ist die größte Investition in die Paket-Infrastruktur seit den 90er-Jahren", sagte Post-Vorstand Jürgen Gerdes. Die Post will damit die führende Stellung in dem nach wie vor wachsenden Markt sichern. Gerdes versprach eine "dramatische" Verbesserung von Qualität und Zuverlässigkeit. 

Erreichen will die Post dies unter anderem durch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Paketzentren durch eine zum Teil deutlich höhere Sortiergeschwindigkeit, teilte das Unternehmen mit. Statt der heute üblichen 20.000 Pakete pro Stunde würden die künftigen Paketzentren je nach Standort Mengen von 28.000, 40.000 und sogar 50.000 Paketen pro Stunde bewältigen. Dabei kommen Technologien zum Einsatz, die Effizienz und Tempo der Bearbeitung verbessern. Dazu gehören Scanner, die Anschriften auf Paketen von allen sechs Seiten erfassen können, eine teilautomatische Entladung von Fahrzeugen und neue Sortiertechnik, die das Risiko von Beschädigungen weiter minimieren soll.

Bereits Anfang des Jahres hatte der Konzern an den drei Pilotstandorten Greven, Kitzingen und Neuwied neue Sortierlösungen getestet, die zu einer rund 40 Prozent höheren Kapazität und Geschwindigkeit in der dortigen Bearbeitung von Paketsendungen führten. Auf Basis dieser Ergebnisse werden nun in diesem Jahr weitere sieben Paketzentren ausgebaut, um einen Stundendurchsatz von 28.000 Sendungen zu erreichen. Dabei handelt es sich um die Zentren in Aschheim, Augsburg, Bielefeld, Dorsten, Hagen, Regensburg und Saulheim.

"Wir werden außerdem unser gesamtes Transportnetzwerk in Deutschland neu strukturieren", kündigte Gerdes weiter an: "Unser Ziel ist, dass ein Paket zukünftig deutschlandweit so schnell befördert werden kann wie heute ein Brief". (dpa/sno)

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